HubSpot hat am 16. September 2026 im Rahmen des Herbst-Spotlights die Marketing Studio neu aufgelegt. Dazu kommen der Campaign Agent, der Content Agent und der Nurture Agent, alle in der Beta. Die Agenten nutzen Markenstimme, Zielgruppe, Wettbewerb und CRM-Daten. Preise und Credit-Verbrauch nennt die Produktseite nicht. Der Artikel ordnet ein, wofür sich ein Test lohnt und welche Fragen vorab offen sind.

Drei Agenten sollen in HubSpot aus einem Satz Zielvorgabe eine Kampagne machen: mit Plan, Texten und personalisierten Folge-E-Mails. Sie stehen noch in der Beta.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Marketing Studio ist neu aufgesetzt. Sie zeigt Sichtbarkeit in KI-Antworten, schwache Segmente und Leads ohne Zuordnung an einem Ort.
- Der Campaign Agent plant eine Kampagne in einer Sitzung. Er kennt laut HubSpot Marke, Zielgruppe und die stärksten Kanäle.
- Der Content Agent recherchiert vor dem Schreiben. Blogbeiträge, Social-Posts und Landingpages entstehen mit der Markenstimme des Hauses.
- Der Nurture Agent schreibt E-Mails für den einzelnen Empfänger. Er nutzt Lebenszyklusphase, Surfverhalten und Firmendaten.
- Alle drei Agenten tragen das Etikett Beta. Preis und Credit-Verbrauch nennt die Produktseite nicht.
Was HubSpot gezeigt hat
HubSpot hat die Neuerungen am 16. September 2026 im Herbst-Spotlight veröffentlicht und seither nicht geändert. Im Mittelpunkt steht der Begriff Growth Context: Wer die KI mit Daten über Geschäft, Team und Kunden füttert, soll bessere Ergebnisse erhalten. HubSpot nennt dafür eigene Werte von 3,6 Mal mehr qualifizierten Marketing-Leads und 3,2 Mal mehr gewonnenen Deals. Das sind Angaben des Herstellers ohne Gegenprobe.
Zudem meldet HubSpot für die Marketing Studio, frühe Nutzer legten 81 Prozent mehr Kampagnen an. Wer zusätzlich den Breeze Assistant einsetze, erziele 2,2 Mal mehr Leads. Auch diese Zahlen stammen von HubSpot.
| Agent | Aufgabe | Datenbasis |
|---|---|---|
| Campaign Agent | Kampagne in einer Sitzung planen | Marke, Zielgruppe, starke Kanäle |
| Content Agent | Beiträge, Posts und Landingpages erstellen | Markenstimme, Zielgruppe, Wettbewerb |
| Nurture Agent | E-Mail je Empfänger anpassen | Lebenszyklus, Surfverhalten, Firmendaten |
Quelle der Tabelle: HubSpot, Produktseite zu Campaign, Content und Nurture Agent (alle drei in der Beta).
Was hinter den Agenten steckt
Dabei beginnt der Campaign Agent mit Fragen. Du beschreibst das Ziel, und er schlägt Kanäle, Inhalte und Zeitplan vor. Der erste Entwurf soll auf Daten aus deinem Konto beruhen und nicht auf einer allgemeinen Vorlage. HubSpot führt dazu die Lücken bei der Sichtbarkeit in KI-Antworten an, die das System selbst erkennt.
Danach übernimmt der Content Agent die Texte. Er liest zuerst Markenstimme, Zielgruppe und Wettbewerb und schreibt dann. Das ist sinnvoll, denn ein Text ohne diese Vorgaben klingt nach jedem anderen Anbieter.
Beim Nurture Agent liegen Nutzen und Risiko am nächsten beieinander. Er überschreibt nicht deine Vorlage, sondern formuliert die Mail für den Empfänger neu, bevor sie rausgeht. Eine Prüfung jeder einzelnen Mail ist bei hohem Volumen kaum möglich.
Einordnung: Was das für Vertrieb und Marketing heisst
Daher sind die Agenten für kleine Teams interessant, die mehr Kampagnen fahren möchten, als sie mit Personal schaffen. Teste sie dort, wo ein Fehler wenig kostet, etwa bei einem Newsletter für Bestandskunden oder bei einem internen Event. Setze von Beginn an Regeln: Welche Aussagen darf der Agent nie machen, welche Preise darf er nennen, und wer gibt eine Kampagne frei?
Für die Schweiz kommt zudem der Datenschutz dazu. Personalisierte Mails stützen sich auf Surfverhalten und Firmendaten. Kläre mit der Datenschutzstelle, ob eure Erklärung diese Nutzung abdeckt. Frage zudem bei HubSpot nach dem Credit-Verbrauch je Mail und je erzeugtem Inhalt, denn die Produktseite nennt ihn nicht. Wie Ausgaben für KI sich begrenzen lassen, zeigt der Beitrag zu Limits und Seat-Tausch. Für den neuen Assistenten, der diese Agenten aufruft, lohnt der Blick auf den Artikel zum Breeze Assistant.
Fazit
Die neue Marketing Studio bündelt Planung, Inhalte und Personalisierung in einem Ablauf. Da alle drei Agenten in der Beta laufen, gehört ein begrenzter Test an den Anfang. Klärst du Freigaberegeln, Datenschutz und Kosten vorab, wird aus der Beta ein belastbarer Versuch.
Quellen: HubSpot: Fall 2026 Spotlight (veröffentlicht am 16. September 2026, ohne spätere Aktualisierung), HubSpot: Campaign, Content und Nurture Agent. Foto: Campaign_Creators / Pixabay. Stand: 16. September 2026.
Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
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