Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

Livingdocs: Wie ein Redaktionssystem Bildrechte durchsetzt

Blog · 18.09.2026
BLG-1432-ch-de

Livingdocs, ein Redaktionssystem aus Zürich, erweitert im Zweimonatsrhythmus sein Media Center. Im Juli kamen Rechteprofile, die Vertragsbedingungen am Bild speichern und beim Publizieren durchsetzen, dazu Abrechnungsberichte. Das Release vom 17. September 2026 erlaubt es, Profile zuerst ohne Durchsetzung zu hinterlegen, und findet Bilder über ihr Nutzungsprotokoll. Eine Rechtschreibprüfung von Livingdocs ist angekündigt, noch nicht nutzbar und soll ein Zusatzpaket mit noch offenem Preis werden. Der Artikel ordnet ein, was das für Verlage und Firmen mit vielen Bildern bedeutet und wann kleinere Mittel genügen.

Symbolfoto zum Artikel „Livingdocs: Wie ein Redaktionssystem Bildrechte durchsetzt“ (Spiegelreflexkamera auf einem Holztisch)
Das System prüft
die Bildrechte.
Foto: markusspiske / Pixabay

Livingdocs speichert Bildverträge als Regeln und sperrt Platzierungen, die gegen sie verstossen. Das September-Release macht den Einstieg leichter, eine Korrekturhilfe soll später als Zusatzpaket folgen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Rechtschreibprüfung wird ein Zusatzpaket. Livingdocs nennt keinen Preis, will ihn aber nennen, sobald das Paket fertig ist. Nutzbar ist sie im aktuellen Release noch nicht.
  • Rechteprofile lassen sich zuerst ohne Durchsetzung einführen. Redaktionen hinterlegen Verträge am Bildbestand und schalten die Sperre später ein.
  • Bilder lassen sich nach ihrer Nutzung finden. Kanal, Ressort, Zeitraum und Abrechnungsstatus dienen als Kriterien. Fertige Filter fehlen absichtlich.
  • Die Bildersuche erkennt jeden Teil des Dateinamens. Agentur-Kennungen und Kürzel von Fotografen führen so zum Bild.
  • Alte Funktionen sollen mit dem Release vom Januar 2027 entfallen. Das betrifft laut den technischen Notizen zum Juli-Release sieben angekündigte Abkündigungen.

Livingdocs aus Zürich: Was das System ist

Der Hersteller wurde 2015 in Zürich gegründet und beschäftigt nach eigener Angabe über 30 Leute. Auf der Kundenliste steht unter anderem die NZZ. CH Media betreibt laut persoenlich.com seit September 2025 Livingdocs als Redaktionssystem. Alle zwei Monate erscheint eine neue Fassung. Die aktuelle hat Livingdocs am 17. September 2026 erstmals veröffentlicht und den Beitrag dazu am 18. September 2026 zuletzt geändert.

Davor kam das Juli-Release, das der Hersteller am 9. Juli 2026 vorstellte. Es brachte die Rechteprofile: Jedes Bild kommt mit Auflagen, etwa „nur Web“ oder „einmal je Kanal“. Das System speichert sie strukturiert am Bild. Wer ein Bild sucht und platziert, sieht Hinweise zur Nutzung. Beim Publizieren erzwingt das System die Regeln, sodass eine verbotene Platzierung nicht hinausgeht. Bei komplexen Verträgen verlangt ein Profil eine Freigabe durch die Bildredaktion.

Was das September-Release ändert

Dabei fällt die Einführungshilfe auf. Die Profile lassen sich jetzt anlegen und zuweisen, ohne dass das System sie durchsetzt. Redaktionen erfassen so zuerst den Bestand und schalten die Sperre ein, wenn sie so weit sind. Das senkt das Risiko, dass am ersten Tag Beiträge hängen bleiben.

Zudem lassen sich Bilder nach ihrer Nutzung finden. Das Protokoll hält fest, wo und wann ein Bild erschienen ist, mit Kanal, Ressort und Abrechnungsstatus. Bisher half es nicht beim Suchen. Jetzt beantworten Bilderlisten Fragen wie „Welche Fotos liefen schon im Print im Ressort Politik?“. Fertige Filter liefert Livingdocs nicht mit. Das Thema sei neu, man baue sie lieber für Fälle, die sich im Alltag bewährt haben.

Funktion Was sie tut Stand
Rechteprofile Vertragsauflagen am Bild, Sperre beim Publizieren Seit Juli, nun auch ohne Durchsetzung nutzbar
Abrechnungsbericht Abrechenbare Nutzungen, Export zum Beispiel je Fotograf Seit Juli, für die Buchhaltung gedacht
Suche nach Bildnutzung Kriterien aus dem Nutzungsprotokoll, kombinierbar Neu im Release, ohne fertige Filter
Rechtschreibprüfung Dienst von Livingdocs, ohne Plugin Angekündigt, noch nicht nutzbar, Zusatzpaket

Weitere Neuerungen betreffen die tägliche Arbeit: Der Zuschnitt lässt sich an jeder Ecke ziehen, jede Kante bewegt sich einzeln, und ein festes Seitenverhältnis bleibt beim Verändern erhalten. Die Suche findet jeden Teil eines Dateinamens, und die genaue Trefferzahl erscheint auf Klick statt „10K+“.

Die Rechtschreibprüfung als Zusatzpaket

Livingdocs beschreibt das Problem selbst: Wer heute Korrekturhilfe in der Redaktion will, kauft sie bei einem Drittanbieter oder betreibt sie selbst. Das bedeute Zusatzkosten, eine weitere Anbindung und ein System mehr. Livingdocs baut deshalb einen eigenen Dienst, ohne Plugin auf Kundenseite. Die Prüfung läuft beim Tippen, vor der Veröffentlichung folgt ein Durchgang über den ganzen Artikel. Hausregeln aus dem Styleguide richtet und pflegt der Hersteller.

Die Prüfung ist im aktuellen Release nicht nutzbar. Livingdocs bietet sie als ergänzendes Paket an, ausserhalb des Standardprodukts. Umfang und Preis stehen noch aus, Interessierte können sich für ein Pilotprogramm melden.

Einordnung: Was das für Verlage und Firmen in der Schweiz heisst

Wer ein grosses Bildarchiv mit Agentur- und Freelancer-Verträgen betreibt, spart mit solchen Profilen Rückfragen und rechtliche Risiken. Die Einführung in zwei Schritten, erst erfassen und dann durchsetzen, ist ein praktischer Weg, den Aufwand zu verteilen. Für kleinere Firmen mit eigenem Bildbestand und wenigen Fremdbildern dürfte eine Spalte in der Bibliothek mit Nutzungsart und Ablaufdatum reichen. Das ist eine Idee, die der Hersteller nicht beschreibt. Das Prinzip, eine Spalte entscheiden zu lassen, was nach aussen darf, nutzt der Artikel über SharePoint-Seiten auf der Firmenwebseite. Zusätzliche Kosten entstehen bei Systemen dieser Klasse auch durch Erweiterungen wie die angekündigte Rechtschreibprüfung. Frag deshalb vor dem Vertrag, was im Standardumfang steckt.

Fazit

Livingdocs macht aus Bildverträgen Regeln und erleichtert die Einführung, weil die Sperre zunächst ausbleiben kann. Die Korrekturhilfe kommt als Zusatzpaket, ihr Preis steht noch aus. Prüfe vor einem Wechsel, welche Funktionen im Standard liegen, und starte bei den Bildrechten mit der Erfassung.

Quellen: Livingdocs: Release September 2026, Livingdocs: Release Juli 2026, Livingdocs: Über uns, persoenlich.com zu CH Media. Das September-Release wurde am 17. September 2026 erstmals veröffentlicht und am 18. September 2026 zuletzt aktualisiert. Foto: markusspiske / Pixabay. Stand: 18. September 2026.

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Änderungshistorie

  • — Artikel veröffentlicht: Livingdocs und die Bildrechte.