Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

VMware VDDK: Broadcom sperrt den freien Download

Blog · 22.09.2026
BLG-1406-ch-de

Broadcom hat die öffentlichen Downloads des Virtual Disk Development Kit entfernt. Das Kit gibt es nur noch über Partner des Technology Alliance Program. Betroffen sind vor allem Backup- und Migrationswerkzeuge, die das Kit bisher selbst geholt haben. Admins sollten Runbooks, Installationsmedien und Automation jetzt prüfen.

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Umzug kann scheitern.
Nur noch über Partner.
Foto: cookieone / Pixabay

Seit rund dem 25. August 2026 gibt es das VDDK nicht mehr frei zum Download. Das Kit kommt nur noch über Partner. Das trifft Backup- und Migrationswerkzeuge, die es bisher selbst geholt haben. Admins sollten ihre Abhängigkeiten jetzt prüfen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Download gesperrt: Broadcom hat die Seiten rund um den 25. August 2026 ohne Ankündigung entfernt.
  • Nur noch über Partner: Das Kit bleibt für den lizenzierten Zweck über ausgewählte Mitglieder des Technology Alliance Program erhältlich.
  • Migration kann scheitern: Fehlt das Kit in einer neuen Proxy-VM oder Appliance, bricht der Weg von vSphere zu einer anderen Plattform womöglich ab.
  • Keine Übergangsfrist: Broadcom nennt weder ein Datum für den Wechsel noch einen Ersatzweg für Firmen ohne Partnerstatus.

Was das VDDK ist und wer es braucht

Das Virtual Disk Development Kit ist eine Sammlung von Bibliotheken und Werkzeugen. Es greift auf virtuelle Festplatten im VMDK-Format zu. Hersteller von Speicher-, Backup- und Recovery-Software sind die Hauptzielgruppe.

Zusammen mit den vSphere Storage APIs for Data Protection sichert und stellt das Kit virtuelle Maschinen über Snapshots wieder her. Für Admins ist es trotzdem mehr als ein Entwicklerthema. Einige Migrationswerkzeuge lesen damit Festplatten aus vSphere und wandeln sie in andere Formate um.

Typische Betroffene sind:

  • Teams, die eine Backup-Appliance neu aufsetzen oder wiederherstellen
  • Projekte, die virtuelle Maschinen von vSphere auf eine andere Plattform verschieben
  • Entwickler freier Werkzeuge, die das Kit bisher selbst heruntergeladen haben

Das Werkzeug selbst bleibt oft verfügbar. Nur die Bibliothek fehlt dann beim Neuaufbau. Eine laufende Installation fällt daher womöglich erst bei der nächsten Neuinstallation oder Wiederherstellung auf.

Was Broadcom dazu sagt

Broadcom hat die Änderung gegenüber Fachmedien bestätigt. Die Meldung stammt von heise online. Sie erschien erstmals am 22. September 2026 und wurde zuletzt am selben Tag aktualisiert. Der Bericht stützt sich auf eine Aussage gegenüber The Register und auf einen Hinweis von TechTarget. Die Seiten verschwanden laut Bericht rund um den 25. August 2026. Mehr Hintergrund liefert die Originalmeldung von heise online.

Broadcom stellt den Schritt als Durchsetzung bestehender Lizenzbedingungen dar. Das Kit sei ein eigenständig lizenziertes SDK. Es sei nie Teil eines Broadcom-Softwarekaufs gewesen. Einen allgemeinen Anspruch von vSphere-Kunden auf Download oder Nutzung erkennt der Hersteller nicht an.

Kennzahl Wert Bedeutung
Zeitpunkt der Sperre rund 25. August 2026 Die Download-Seiten wurden ohne öffentliche Ankündigung entfernt.
Neuer Bezugsweg Technology Alliance Program Nur ausgewählte Partner liefern das Kit für den lizenzierten Zweck.
Übergangsfrist keine genannt Teams haben keine offizielle Zeit zur Umstellung.
Ersatz für Nichtpartner keiner genannt Freie Werkzeuge haben keine dokumentierte Quelle mehr.

Wo Lücken entstehen

Das Technology Alliance Program ist Broadcoms Programm für Hersteller, die Produkte auf VMware-Technik bauen. Für Backup-Anbieter kann der Partnerweg genügen. Sie liefern die nötigen Komponenten oft mit ihrer Software aus.

Anders sieht es bei unabhängigen Werkzeugen und Projekten aus. Sie haben das Kit bisher selbst geladen. Für sie nennt der Bericht keine öffentlich dokumentierte Quelle mehr.

Zudem hat Broadcom die technische Dokumentation des Kits nicht ergänzt. Ein öffentlicher Hinweis auf die geänderte Verfügbarkeit fehlt. Admins und Softwarehersteller müssen deshalb selbst klären, ob ihre Produkte die Bibliotheken enthalten. Sonst müssen sie diese bei Installation, Update oder Wiederherstellung extern beschaffen.

Einordnung: Was das für Admins in der Schweiz heisst

Betroffen sind Teams, die vSphere betreiben und Backup- oder Migrationswerkzeuge einsetzen. Sie sollten Runbooks, Installationsmedien und Automation jetzt testen, besonders bei Migrationsprojekten mit neuen Proxy-VMs oder Appliances. Eine feste Frist nennt die Quelle nicht, der Zeitpunkt der Sperre liegt aber bereits zurück. Zu Kosten macht die Quelle keine Angaben. Wer das Kit künftig über einen Partner bezieht, sollte Lizenzfragen mit dem Anbieter klären.

Fazit

Du weisst jetzt, dass das VDDK nicht mehr frei zum Download steht. Prüfe als Nächstes, welche deiner Backup- und Migrationswerkzeuge das Kit brauchen, und klär mit dem Hersteller, ob es im Produkt steckt. Teste danach eine Neuinstallation in einer Testumgebung. Wer sich weiterbilden will, findet Angebote bei heise academy.

Quellen: heise online. Foto: cookieone / Pixabay. Stand: 22. September 2026.

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