Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

HubSpot Q2 2026: Umsatz wächst, Neukunden bleiben zurück

Blog · 05.08.2026
BLG-1465-ch-de

HubSpot hat am 5. August 2026 die Zahlen für das zweite Quartal gemeldet. Der Umsatz stieg auf 911,7 Millionen US-Dollar, die Kundenzahl auf 306'446. Netto kamen jedoch 7'000 statt der erwarteten 9'000 bis 10'000 Kunden hinzu. Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt bei 3,678 bis 3,686 Milliarden US-Dollar. Der Artikel ordnet die Zahlen für Firmen ein, die HubSpot nutzen oder einführen wollen.

Grüne Kurve in einem Liniendiagramm auf einem Bildschirm
HubSpot Q2:
Neukunden zu schwach
Foto: viarami / Pixabay

HubSpot hat im zweiten Quartal 2026 911,7 Millionen US-Dollar umgesetzt, 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Neukunden blieb der Anbieter unter dem, was er selbst erwartet hatte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Umsatz stieg auf 911,7 Millionen US-Dollar. Das Plus zum Vorjahr beträgt 20 %, ohne Wechselkurseffekt 17 %.
  • HubSpot zählt 306'446 Kunden. Das sind 14 % mehr als vor einem Jahr, der durchschnittliche Abo-Umsatz je Kunde liegt bei 11'800 US-Dollar.
  • Netto kamen 7'000 Kunden hinzu, erwartet waren 9'000 bis 10'000. Für die zweite Jahreshälfte rechnet das Management mit 5'000 bis 6'000 pro Quartal.
  • Die Prognose für 2026 liegt bei 3,678 bis 3,686 Milliarden US-Dollar Umsatz. Fürs dritte Quartal erwartet HubSpot rund 925 Mio.
  • Der Verwaltungsrat hat Aktienrückkäufe von bis zu einer Milliarde US-Dollar bewilligt. Sie sollen sich über 24 Monate verteilen.

Was HubSpot gemeldet hat

HubSpot hat die Zahlen am 5. August 2026 veröffentlicht und seither nicht korrigiert. Der Abo-Umsatz erreichte 894,0 Mio. und wuchs ebenfalls um 20 %. Aus dem laufenden Geschäft flossen 222,8 Mio. zu, nach Investitionen blieben 167,9 Mio.

Konzernchefin Yamini Rangan spricht von bewussten Entscheidungen, mit denen HubSpot die Umstellung auf KI beschleunigt. Die KI-Helfer des Hauses liefern laut ihr messbare Ergebnisse, und die neuen Preise helfen Kunden, rasch Nutzen zu sehen.

Kennzahl Wert im Q2 2026 Bezug
Gesamtumsatz 911,7 Mio. US-Dollar +20 % zum Vorjahr, +17 % ohne Wechselkurs
Kunden 306'446 +14 % zum Vorjahr
Abo-Umsatz je Kunde 11'800 US-Dollar +4 % zum Vorjahr
Prognose Gesamtjahr 3,678 bis 3,686 Mrd. US-Dollar +18 % zum Vorjahr

Quelle der Tabelle: HubSpot, Mitteilung zum zweiten Quartal 2026 (Form 8-K).

Was die Telefonkonferenz zeigt

Auf dem Anruf mit Analysten erklärte das Management, warum die Zugänge schwächer ausfielen. Es nannte schwächere Abschlussquoten und zögernde Käufer. Zudem sank die Netto-Umsatzbindung auf 102 %, einen Punkt unter dem Vorjahr. Als Grund gilt, dass Kunden ihre Budgets straffen und Pakete verkleinern.

Dabei laufen die KI-Agenten besser als das übrige Geschäft. Den Customer Agent haben über 10'000 Kunden aktiviert. Er löst laut HubSpot 72 % der Support-Anfragen ohne menschliche Hilfe. Beim Data Agent sind es über 16'000 Kunden, ein Zuwachs von 80 % gegenüber dem Vorquartal. Rund 17'000 Kunden setzen auf den Prospecting Agent.

Im April hatte HubSpot das Angebot umgebaut. Probezeiten sind nun möglich, mehrere Funktionen rechnen nach Ergebnis ab, und die Einstiegspreise sind gesunken. Eine Folge ist, dass sich Kaufentscheide länger hinziehen können.

Einordnung: Was das für Vertrieb und Marketing heisst

HubSpot wächst weiter und arbeitet profitabel, der Anbieter ist für ein CRM-Projekt also kein Wagnis. Die schwachen Zugänge bedeuten für dich vor allem, dass HubSpot um Neukunden kämpft. Das stärkt in Verhandlungen deine Lage, etwa bei Probezeiten für Agenten, bei Rabatten auf Credits oder bei Laufzeiten.

Prüfe in deinem Vertrag, wie Credits verbucht werden und was bei einer Paketverkleinerung gilt. Wie sich ein Budget für KI-Nutzung begrenzen lässt, zeigt der Beitrag zu Limits und dem Tausch von Seats gegen Credits. Wer Agenten einführt, startet mit dem Customer Agent, weil dort die Zahlen am klarsten sind. Die Vertriebsleitung legt vorab fest, welche Kennzahl den Erfolg misst, etwa die Quote gelöster Anfragen ohne Eskalation.

Fazit

Das zweite Quartal zeigt ein gesundes Unternehmen mit bremsender Nachfrage. Der Umsatz wächst, die KI-Funktionen gewinnen Nutzer, doch Neuabschlüsse dauern länger. Wer HubSpot nutzt, nimmt das als Verhandlungsspielraum und prüft Credits und Laufzeiten.

Quellen: HubSpot: Q2 2026 Results, Form 8-K (veröffentlicht am 5. August 2026, ohne spätere Aktualisierung), Motley Fool: Transkript der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal 2026 (Anruf am 5. August 2026). Foto: viarami / Pixabay. Stand: 5. August 2026.

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