HubSpot hat am 18. Juni 2026 den Revenue Hub eingeführt. Er verbindet Angebote, Verträge, Abrechnung und Zahlungen mit den Kundendaten im CRM, Angebote entstehen per Chat aus dem Deal. Zahlungen laufen über HubSpot Payments in den USA, Grossbritannien und Kanada, sonst über Stripe. Der Artikel prüft die Aussagen an der Produktseite, zeigt die Credit-Kosten und nennt Schritte für Verkaufsleitung und Admins.

HubSpot hat am 18. Juni 2026 den Revenue Hub vorgestellt: Angebote, Verträge, Abrechnung und Zahlungen liegen neben den Kundendaten. Entscheidend sind Zahlungsweg, Credit-Kosten und der Abgleich mit der Buchhaltung.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Revenue Hub bündelt Angebot, Vertrag, Abrechnung und Zahlung im CRM. Die Daten liegen damit beim Kunden, nicht in einem getrennten System.
- Angebote entstehen per Chat aus dem Deal. Der Breeze Assistant baut sie, Käufer prüfen, unterschreiben und bezahlen an einer Stelle.
- Zahlungen laufen über HubSpot Payments oder ein Stripe-Konto. HubSpot Payments gibt es laut Produktseite in den USA, in Grossbritannien und in Kanada.
- Der Revenue Agent mahnt offene Rechnungen. Er ist in privater Beta, die öffentliche Beta ist angekündigt.
- Der Revenue Hub ist laut Meldung ab sofort verfügbar. Sie nennt keinen Preis, die Preisseite listet Stufen mit Gratis-Einstieg.
Was HubSpot angekündigt hat
HubSpot hat den Revenue Hub am 18. Juni 2026 veröffentlicht. Das Unternehmen begründet den Schritt mit Zahlen aus der eigenen Umfrage "State of B2B Revenue 2026". Drei von vier Verantwortlichen sagen, Deals stockten, weil das Angebot nicht mitkomme. 76 Prozent verpassen Verlängerungen, weil Umsatzdaten ausserhalb der Kundendaten liegen. Nur 32 Prozent der Finanz- und Verkaufsteams schliessen den Monat mit denselben Zahlen ab.
Der Revenue Hub setzt dort an. Reps formulieren im Chat, was angeboten wird, und der Assistent baut das Angebot aus dem Deal. Käufer erhalten ein interaktives Angebot und stellen dem Closing Agent rund um die Uhr Fragen. Ändert sich ein Vertrag, folgt die Abrechnung automatisch.
Zudem ordnet der Assistent überfällige Rechnungen nach Risiko, Alter des Kontos und Wert. Der Revenue Agent übernimmt das Nachfassen. Der Kunde Workleap kam laut HubSpot mit dem Revenue Hub in unter 15 Minuten vom Angebot zur Unterschrift.
| Thema | Aussage der Quelle | Bemerkung |
|---|---|---|
| Angebot | Chat-Auftrag aus dem Deal, interaktiv für Käufer | Setzt Deals und Produkte im CRM voraus |
| Zahlung | HubSpot Payments (USA, Grossbritannien, Kanada) oder Stripe | Schweizer Firmen brauchen den Weg über Stripe, sofern Stripe ihr Land unterstützt |
| Abrechnung | Verträge, Upgrades und Verlängerungen fliessen automatisch | Finanz und Verkauf teilen eine Zahlenbasis |
| KI | Revenue Agent berechnet 500 Credits je Rechnung | Credits kosten laut Credits-Seite 10 US-Dollar je 1.000 |
Quelle der Tabelle: HubSpot Revenue-Hub-Seite und Credits-Seite, abgerufen am 24. Oktober 2026.
Kosten und Grenzen
Die Preisseite führt laut Stand vom 24. Oktober 2026 eine Gratis-Stufe für bis zu zwei Nutzer sowie Professional und Enterprise je Platz und Monat. Beide kostenpflichtigen Stufen enthalten 3.000 beziehungsweise 5.000 Credits. Die Zahlungsgebühren zeigt die Seite in US-Dollar, etwa 2,9 Prozent für Kartenzahlungen bei HubSpot Payments. Für Stripe nennt sie eine Plattformgebühr von 0,75 Prozent.
Dabei rechnet der Revenue Agent über Credits ab. Bei 500 Credits je Rechnung kostet eine bearbeitete Rechnung nach der Credits-Seite 5 US-Dollar. Das lohnt sich bei grossen Beträgen, bei vielen kleinen Rechnungen eher nicht.
Einordnung: Was das für Vertrieb und Marketing heisst
Für Schweizer KMU ist weniger die KI entscheidend als die Frage, wo gebucht wird. Die Rechnung im CRM ersetzt keine Buchhaltung. Klärt deshalb vorab, welches System die Zahlen führt und wie Rechnungen in die Finanzsoftware kommen, die Produktseite nennt Schnittstellen zu Stripe, QuickBooks und Xero.
Als Admin prüfst du zuerst, ob HubSpot Payments in deinem Land angeboten wird, sonst brauchst du ein Stripe-Konto. Die Verkaufsleitung legt Preislisten und Rabattregeln fest, bevor der Assistent Angebote baut. Teste mit einem Produkt und einem Team, und messe die Zeit vom Angebot zur Unterschrift. Wie ihr Agentenkosten begrenzt, beschreibt der Beitrag zu den Ausgabenlimits in HubSpot.
Fazit
Der Revenue Hub schliesst die Lücke zwischen Zusage und Zahlung, wenn Angebot und Rechnung im selben System entstehen. Er ersetzt keine Buchhaltung und hängt vom Zahlungsweg ab. Prüfe Region, Zahlungsanbieter und Credit-Kosten, bevor du Verträge dorthin verlagerst.
Quellen: HubSpot: Introducing Revenue Hub (erstmals veröffentlicht am 18. Juni 2026, ohne spätere Aktualisierung), HubSpot: Revenue Hub, HubSpot Preisseite Revenue Hub, HubSpot Credits. Foto: Firmbee / Pixabay. Stand: 18. Juni 2026.
Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
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