Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

GitHub Copilot rechnet jetzt nach AI Credits ab

Blog · 01.06.2026
BLG-1234-ch-de

Seit dem 1. Juni 2026 rechnet GitHub alle Copilot-Pläne nach verbrauchten AI Credits ab. Pro, Pro+, Business und Enterprise enthalten Credits in Höhe des Monatspreises. Copilot Code Review verbraucht auf privaten Repositories zusätzlich Actions-Minuten. Admins können Budgets pro Person oder Gruppe setzen. Der Artikel zeigt, was sich ändert und welche Einstellungen sich jetzt lohnen.

Symbolfoto zum Artikel „GitHub Copilot rechnet jetzt nach AI Credits ab“ (money, coins, stack)
Limits vor der Rechnung.
Review kostet extra.
Foto: kschneider2991 / Pixabay

Seit dem 1. Juni 2026 misst GitHub die Nutzung von Copilot in AI Credits und nicht mehr in Premium Requests. Wer Copilot im Team einsetzt, sollte Budgets festlegen, bevor die Rechnung zum Monatsende kommt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Abrechnung läuft jetzt über AI Credits. Sie richten sich nach den verbrauchten Tokens für Eingabe, Ausgabe und Cache zu den veröffentlichten API-Preisen.
  • Der Monatspreis bleibt als Guthaben enthalten. Jeder Plan bringt Credits im Wert seines Preises mit, die Tabelle unten zeigt die Werte.
  • Code Review kostet zusätzlich Actions-Minuten. Das gilt für private Repositories, öffentliche bleiben frei.
  • Budgets gelten je Nutzer. Sie begrenzen den gesamten Verbrauch und nicht nur die Mehrkosten.

Was sich bei der Abrechnung ändert

GitHub hat die Umstellung vorab angekündigt und am 1. Juni 2026 im Changelog bestätigt, dass die nutzungsbasierte Abrechnung für alle Nutzer gilt. Die Quelle nennt keine spätere Aktualisierung. Laut Blogbeitrag von GitHub lösen AI Credits die Premium Request Units ab. Als Grund nennt GitHub den stark gestiegenen Bedarf durch Agenten.

Code Completions und Next Edit Suggestions bleiben in allen Plänen enthalten und verbrauchen keine Credits. Monatliche Abos wechseln am 1. Juni automatisch. Jahresabos behalten ihren bisherigen Preis bis zum Ablauf.

Plan Preis pro Monat Enthaltene Credits Bemerkung
Copilot Pro 10 USD 10 USD Einzelpersonen
Copilot Pro+ 39 USD 39 USD Einzelpersonen
Copilot Business 19 USD je Nutzer 19 USD Teams und Firmen
Copilot Enterprise 39 USD je Nutzer 39 USD Grosse Organisationen

Quelle: Blogbeitrag von GitHub zur nutzungsbasierten Abrechnung.

Code Review und Actions-Minuten

Zudem hat GitHub bereits im Changelog vom 27. April angekündigt, dass Copilot Code Review ab dem 1. Juni Actions-Minuten verbraucht. Jede Prüfung auf einem privaten Repository zieht Minuten aus dem Kontingent des Plans, Überschreitungen kosten den üblichen Tarif. Als Standard gilt die von GitHub betriebene Umgebung. Selbst betriebene und grössere Maschinen haben eigene Preise.

Damit schlägt ein Review doppelt zu Buche: Er braucht AI Credits und Rechenzeit. Wer viele Pull Requests automatisch prüfen lässt, sieht das in beiden Rechnungsposten.

Was Admins jetzt tun

So bekommst du die Kosten unter Kontrolle:

  • Lege Budgets fest. Du kannst einen Wert für alle setzen und ihn für einzelne Gruppen überschreiben.
  • Prüfe die Actions-Nutzung in den Abrechnungseinstellungen und vergleiche sie mit dem erwarteten Review-Volumen.
  • Informiere die Verantwortlichen für Abrechnung und Entwicklung über die neue Kostenlogik.

Neue Registrierungen für Pro, Pro+, Max und Student hat GitHub vorübergehend pausiert. Copilot Max gibt es als Upgrade mit höheren Limits. Welche Modelle in Copilot laufen und wie du sie steuerst, beschreibt der Artikel zu GPT-6.1 Sol in Copilot.

Fazit

Die Umstellung macht Kosten sichtbar, die vorher in pauschalen Kontingenten untergingen. Teams mit Agenten und automatischen Reviews profitieren von klaren Budgets. Setze sie diese Woche, dann bleibt die Rechnung berechenbar.

Quellen: GitHub Changelog, GitHub Blog, GitHub Changelog zu Code Review. Foto: kschneider2991 / Pixabay. Stand: 1. Juni 2026.

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Änderungshistorie

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