Seit dem 30. September 2026 können Kunden mit GitHub Team Code Security und Secret Protection selbst testen. Der Start gelingt über die Organisationsübersicht, die Lizenzverwaltung oder die Risikoanalyse. Eine Testdauer nennt die Meldung nicht. Laut Dokumentation ist die Testphase kostenlos, doch Funktionen mit Actions-Minuten oder AI Credits werden nach Verbrauch abgerechnet. Der Beitrag zeigt, wie Teams den Test sinnvoll aufsetzen.

Kunden mit GitHub Team können Code Security und Secret Protection seit dem 30. September 2026 in einem Selbstbedienungs-Test ausprobieren. Ein Termin mit dem Vertrieb ist dafür nicht nötig.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Test ist nach Angabe der Dokumentation kostenlos. Funktionen, die Actions-Minuten oder AI Credits verbrauchen, rechnet GitHub trotzdem nach Verbrauch ab.
- Getestet werden zwei Produkte. Das sind GitHub Code Security und GitHub Secret Protection.
- Der Start gelingt an drei Stellen. Zur Wahl stehen die Organisationsübersicht, die Lizenzverwaltung und der Abschlussbildschirm einer Risk Assessment.
- Eine Testdauer nennt die Meldung nicht. Prüfe sie in der Dokumentation, bevor du den Test startest.
GitHub Team: Was jetzt freigegeben ist
GitHub hat die Meldung am 30. September 2026 veröffentlicht. Ein späteres Update nennt die Quelle nicht. Sie richtet sich an Kunden mit dem Tarif GitHub Team. Bisher war der Selbstbedienungs-Test ein Thema für grössere Konten: Am 9. September 2026 hatte GitHub die Grenze für Enterprise-Kunden von 100 auf 300 Lizenzen angehoben. Jetzt folgen die Team-Kunden.
Die Anleitung zur Testplanung beschreibt den Selbstbedienungs-Test für kleine und mittlere Organisationen, die ihn ohne Hilfe von Experten durchführen. Sie spricht allerdings von Enterprise-Cloud-Kunden, die per Kreditkarte oder PayPal zahlen. Team-Kunden erwähnt sie nicht. Für den Team-Test bleibt deshalb nur die Ankündigung als Beleg.
Was du testen kannst
Laut GitHub-Dokumentation gehören zu Code Security unter anderem Code Scanning, die CodeQL CLI, Copilot Autofix, AI Scan, Security Campaigns, Dependency Review und die Sicherheitsübersicht. Secret Protection umfasst Secret Scanning, Push Protection, KI-erkannte Geheimnisse, eigene Muster und delegierte Freigaben bei blockierten Pushes. Wie AI Scan Pull Requests prüft, beschreibt der Beitrag zu AI Scan für Pull Requests.
Kaufen kannst du beide Produkte laut Dokumentation nur mit einem Team- oder Enterprise-Tarif.
| Weg zum Test | Wo du startest | Wann er sich anbietet |
|---|---|---|
| Organisationsübersicht | Startseite der Organisation | Du willst direkt loslegen |
| Lizenzverwaltung | Billing and licensing, dann Licensing | Du prüfst vorher die Lizenzlage |
| Risk Assessment | Abschlussbildschirm der Risikoanalyse | Du kennst deine Lücken schon |
Eigene Zusammenfassung der Einstiegspunkte aus dem GitHub Changelog vom 30. September 2026.
So gehst du den Test an
Die folgenden Schritte sind meine Empfehlung und nicht Teil der Meldung:
- Wähle wenige Repositories aus, zum Beispiel eines mit viel Altlast und eines mit aktiver Entwicklung.
- Aktiviere zuerst Secret Scanning mit Push Protection. Ein gefundenes Geheimnis ist ein sofort messbares Ergebnis.
- Schalte danach Code Scanning dazu und zähle, wie viele Funde echte Fehler sind.
- Beobachte den Verbrauch an Actions-Minuten und AI Credits, damit die Abrechnung keine Überraschung wird.
Dabei gilt: Die Testphase zeigt, wie viel Arbeit Funde im Alltag machen. Plane deshalb ein, wer sie bearbeitet.
Fazit
Der Selbstbedienungs-Test senkt die Hürde für kleine Entwicklungsteams, Code-Analyse und Secret-Scanning an eigenem Code zu bewerten. Kläre vor dem Start die Dauer und beobachte den Verbrauch, dann gibt der Test eine belastbare Grundlage für die Kaufentscheidung.
Quellen: GitHub Changelog: Trials für GitHub Team, GitHub Changelog: erweiterte Testverfügbarkeit, GitHub Docs: Testplanung, GitHub Docs: Advanced Security. Foto: geralt / Pixabay. Stand: 30. September 2026.
Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
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