Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

15.465 MCP-Server ohne Governance: Das zeigt die OX-Studie

Blog · 29.09.2026
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OX Security hat 15.465 MCP-Server aus drei öffentlichen Registern ausgewertet und kein einheitliches Autorisierungsmodell gefunden. 15,6 Prozent der untersuchten Hostnamen liegen ausserhalb der USA, 2,3 Prozent lösen nicht mehr auf, sechs verwaiste Domains waren für 4 bis 12 Dollar im Jahr frei registrierbar. WorkOS leitet daraus vier Ebenen für Unternehmen ab, die der Beitrag mit eigenen Sofortmassnahmen ergänzt.

Symbolfoto zum Artikel „15.465 MCP-Server ohne Governance: Das zeigt die OX-Studie“ (sever, digitization, mainframe)
Register listen nur
Vertrauen prüfst du
Foto: dlohner / Pixabay

OX Security hat 15.465 MCP-Server aus drei öffentlichen Registern untersucht. Das Ergebnis: Es gibt kein einheitliches Modell dafür, wer auf einen Server zugreifen darf. Für Firmen, die KI-Agenten an Tools anbinden, ist das eine Lücke im Betrieb.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Register sagen nur, dass ein MCP-Server existiert. Sie sagen nicht, ob du ihm vertrauen solltest. So fasst WorkOS die Studie zusammen.
  • Rund jeder sechste untersuchte Hostname liegt ausserhalb der USA. Es sind 15,6 Prozent von 5.095 Hostnamen. Das Protokoll kennt keinen Mechanismus, der den Standort der Daten vorgibt.
  • Verwaiste Domains lassen sich übernehmen. 2,3 Prozent der Hostnamen lösten nicht mehr auf, sechs davon waren für 4 bis 12 Dollar im Jahr frei.
  • WorkOS empfiehlt vier Ebenen. Dazu gehören überprüfbare Client-Identitäten und eine Autorisierung, die der Identity Provider des Unternehmens steuert.

Was OX Security gemessen hat

Als Grundlage dienen die offizielle MCP-Registry, der Cline Marketplace und die GitHub MCP Registry. OX wertete 15.465 Server aus und prüfte 5.095 eindeutige Hostnamen. Der Schwerpunkt lag auf Kontrollen und Governance, nicht auf der blossen Existenz der Server.

Befund Anteil Was das bedeutet
Hostnamen ausserhalb der USA 15,6 % (rund 800 von 5.095) Das Protokoll legt keinen Datenstandort fest, Vorgaben zur Datenresidenz lassen sich nicht erzwingen
Hostnamen ohne Auflösung 2,3 % Die Einträge verweisen auf Server, die es nicht mehr gibt
Heimnetz oder Tunneldienst 0,45 % Der Betrieb liegt ausserhalb jeder Firmenkontrolle
Frei registrierbare Domains 6 Stück Jemand Fremdes kann sie für 4 bis 12 Dollar im Jahr übernehmen

Zahlen aus dem WorkOS-Beitrag und dem OX-Bericht, Stand 29. September 2026.

Dabei zeigt der letzte Punkt das Risiko am deutlichsten. Ein Eintrag im Register verweist auf eine Domain, die niemand mehr betreut. Wer sie registriert, kann dort einen eigenen Server aufsetzen. Clients, die den alten Eintrag weiter nutzen, sprechen dann mit einem Dritten.

Das Kernproblem: Autorisierung

Dabei erleichtert das Protokoll es, Tools zu entdecken. Es verlangt aber keine einheitliche Anmeldung und keine einheitliche Berechtigungsprüfung. Jeder Betreiber löst das auf seine Weise, mancher gar nicht. Für Unternehmen entsteht deshalb ein Flickenteppich, den sich kaum zentral überwachen lässt.

Die vier Ebenen von WorkOS

WorkOS schlägt vier Schichten vor:

  1. Client ID Metadata Documents: Clients weisen ihre Identität überprüfbar nach, statt sie nur zu behaupten.
  2. Unternehmensverwaltete Autorisierung: Richtlinien kommen vom Identity Provider.
  3. Agent-Registrierung: Die Identität der Nutzer hinter einem Agenten wird verifiziert.
  4. Richtlinien zur Laufzeit: Jeder Aufruf wird nach seiner Absicht bewertet.

Zudem bietet WorkOS dafür eigene Produkte an. Beachte deshalb, dass der Beitrag auch Werbung für diese Lösungen ist. Die Messwerte stammen von OX Security.

Was du jetzt tun solltest

Damit du schnell startest, hier meine Empfehlung und nicht Teil der Studie:

  • Erstelle ein Inventar aller MCP-Server, die Agenten und Entwickler in deiner Firma anbinden.
  • Lasse nur Server aus geprüften Quellen zu und führe eine Allowlist mit Verantwortlichen.
  • Lege die Autorisierung zentral beim Identity Provider fest, nicht in jedem Tool einzeln.
  • Entferne Einträge, die nicht mehr auflösen.

So setzt du MCP-Server für Microsoft 365 sinnvoll ein, zeigt der Beitrag zu MCP-Servern für Microsoft 365.

Fazit

Die Register sind Verzeichnisse und keine Prüfstellen. Wer MCP-Server im Unternehmen einsetzt, braucht eine eigene Zulassungsliste und eine zentrale Autorisierung. Beides lässt sich in wenigen Tagen aufsetzen, bevor ein Agent auf einen verwaisten Eintrag trifft.

WorkOS hat den Beitrag am 29. September 2026 veröffentlicht. Ein späteres Update nennt die Quelle nicht.

Quellen: WorkOS Blog, OX Security: MCP Server Security Benchmark Report. Foto: dlohner / Pixabay. Stand: 29. September 2026.

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