Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

Claude wird billiger: fünf Modelle in drei Monaten

Blog · 16.10.2026
BLG-1364-ch-de

Vom 24. Juli bis zum 7. Oktober 2026 hat Anthropic fünf Claude-Modelle veröffentlicht: Opus 5, Fable 5.1, Opus 5.5, Sonnet 5.5 und Haiku 5.5. Opus 5.5 kostet laut Anthropic im typischen Einsatz 40 Prozent weniger als Opus 5. In den Benchmarks liegt es bei Terminal-Bench, FrontierCode, CursorBench, GDPval-AA und WANDR vorn, bei AutomationBench knapp hinter GPT-6 Astra. Dazu kommen neue Funktionen in den Apps (Cowork und Chat in einem), in der API (Computer Use und Browser Use stabil, Kompaktierung auf Abruf) und in Claude Code 2.1.301.

Symbolfoto zum Artikel „Claude wird billiger: fünf Modelle in drei Monaten“ (tenge, money, currency)
Preisspanne: Faktor 100.
Haiku startet bei zehn Cent.
Foto: Andy_Bay / Pixabay

Opus 5.5 kostet laut Anthropic im typischen Einsatz 40 Prozent weniger als Opus 5. Claude wird billiger, und Haiku 5.5 rechnet bei kurzen Prompts mit 10 Cent je Million Token. Zwischen dem 24. Juli und dem 7. Oktober 2026 hat Anthropic fünf neue Claude-Modelle veröffentlicht. Dazu kamen Neuerungen in den Apps, in der API und in Claude Code. Dieser Überblick sortiert das Wichtigste und zeichnet die Benchmark-Diagramme von Opus 5.5 mit den Daten aus Anthropics Ankündigung nach.

Das Wichtigste in Kürze

  • Opus 5.5 ist 40 Prozent billiger. Das gilt laut Anthropic für den typischen Einsatz im Vergleich zu Opus 5. Sonnet 5.5 rechnet mit $2 / $10, Haiku 5.5 mit $0.10 / $0.50 je Million Token.
  • Opus 5.5 führt in 7 von 9 Tests. Bei FrontierCode erreicht es den Spitzenwert zu etwa einem Fünftel der Kosten.
  • Cowork und Chat sind jetzt ein Claude. Die Arbeitsumgebung läuft auf Web und Mobil, Max- und Team-Pläne bekommen monatliche API-Credits.
  • Computer Use und Browser Use sind stabil. Neu sind die Kompaktierung auf Abruf (Beta) und Claude Code 2.1.301.
  • Bis 30. November umstellen. Dann läuft die Modell-ID claude-sonnet-4-5-20250929 aus.

Die fünf Modelle auf einen Blick

Opus 524.7.claude-opus-5
Fable 5.11.9.claude-fable-5-1
Opus 5.522.9.claude-opus-5-5
Sonnet 5.528.9.claude-sonnet-5-5
Haiku 5.57.10.claude-haiku-5-5

Ein Fable-Token kostet so viel wie 100 Haiku-Token. Die drei Karteikarten zeigen die Modelle auf drei Arten gegeneinander.

PreisleiterInput-Preis als Vielfaches von Haiku 5.5
Beim Output-Preis ergeben sich dieselben Faktoren.
Preise je 1 Mio. TokenLogarithmische Achse, Dollar
Input (gefüllter Punkt)Output (offener Punkt)
Die Achse ist logarithmisch, sonst wäre Haiku 5.5 neben Fable 5.1 nicht zu sehen. Haiku 5.5 gilt bis 100 000 Token Prompt.
Opus 5 gegen Opus 5.5Zwei Preise und drei Benchmarks, Benchmarks bei maximalem Effort
Opus 5Opus 5.5
Quelle der Benchmarks: Anthropic. Die Balken beginnen je Zeile bei null. Farbig heisst besser: bei Preisen niedriger, bei Benchmarks höher.

Alle fünf Modelle fassen 1 Million Token Kontext und liefern bis zu 128 000 Token Ausgabe. Mythos 5.1 ist baugleich mit Fable 5.1, steht aber nur den Teilnehmern von Project Glasswing offen. Bei Fable 5.1, Opus 5.5 und Sonnet 5.5 lässt sich das Denken nicht mehr abschalten. Ein erzwungener Tool-Aufruf über tool_choice mit any oder tool ist bei diesen Modellen nicht möglich.

Opus 4.1 wurde am 5. August abgeschaltet. Für Sonnet 4.5 hat Anthropic am 30. September das Ende zum 30. November angekündigt.

Opus 5.5: das Flaggschiff wird billiger

Opus 5.5 ist das erste Modell der Claude-5.5-Familie. Laut Anthropic arbeitet es auf dem Niveau von Fable 5.1 und kostet im typischen Einsatz 40 Prozent weniger als Opus 5. Die Preisliste erklärt einen Teil davon: Input und Output sind mit $4 und $20 um 20 Prozent günstiger, und das Lesen aus dem Cache kostet $0.20 statt $0.50. Den Rest holt das Modell über weniger Token pro Aufgabe herein. Die Ausgabe läuft nach Anthropics Angaben ausserdem mehr als 30 Prozent schneller.

Zudem liefert der Schnellmodus bis zum 2,5-Fachen der Geschwindigkeit und kostet $8 und $40 pro Million Token. Seit dem 15. Oktober ist er kein Vorschauangebot mehr. Abonnenten bekommen höhere Fünf-Stunden-Limits und einen Rate-Limit-Reset, den sie aufsparen können.

Dabei kommt Opus 5.5 mit Schutzmassnahmen, wie sie bisher Fable 5.1 hatte. Bei Cybersecurity, Biologie und Destillation weicht das System auf ein anderes Modell aus; die meisten Cybersecurity-Aufgaben gehen an Opus 4.8. Verifizierte Fachleute können über ein Verifizierungsprogramm mehr Spielraum bekommen. Opus 5.5 gibt es mit Zero Data Retention. Für Fable 5.1 verlangt Anthropic dagegen eine Aufbewahrung von 30 Tagen.

Neu in den Apps

  • 7.7.: Cowork läuft auf Web und Mobil, der Microsoft-365-Connector bekommt Schreibwerkzeuge.
  • Am 9. und 10.7.: Die Funktion Reflect liefert einen Monatsrückblick, Memory besteht nun aus einzelnen, kategorisierten Einträgen statt aus einer Tageszusammenfassung.
  • 16.9.: Cowork und Chat sind ein Claude. Design, Slides und Docs lassen sich aus jedem Gespräch heraus starten.
  • 10., 15. und 25.9.: Smart Reports (Beta, Enterprise), ein Salesforce-Plugin (Beta) und die Einreichung von Plugins über ein Entwicklerportal.
  • 7.10.: Max- und Team-Pläne bekommen monatliche API-Credits.

Neu für Entwickler

In der API sind seit Mitte August Computer Use, Browser Use, die Files API und Agent Skills aus der Beta heraus. Der Effort-Parameter mit den Stufen low bis max ist seit dem 24. Juli stabil. Als Beta kamen die Kompaktierung auf Abruf (14.9.), Tools, die sich mitten im Gespräch ändern lassen (22.9.), Dynamic Workflows für Managed Agents (9.10.) und ein OpenTelemetry-Export (14.10.).

So steht Claude Code inzwischen auf Version 2.1.301. Hooks für Befehle und HTTP können eine Aktion jetzt mit onFailure: "block" blockieren. Das Agent-Werkzeug nimmt einen effort-Parameter an, und Workflow-Agents laufen auf Wunsch mit einem eigenen Modell. Lange Sitzungen mit mehr als 200 000 Token komprimiert Claude Code nach etwa 54 Minuten Pause von selbst.

Die Benchmarks von Opus 5.5

Opus 5.5 liegt in sieben von neun Tests vorn. Dazu kommt der Preis: Dieselbe Aufgabe kostet im Standardbetrieb (Medium) oft nur einen Bruchteil. Die erste Karteikarte zeigt alle vier Vergleiche in einem Bild, die zweite je Test das Ergebnis und die Kosten je Aufgabe.

Besser und günstigerOpus 5.5 (Medium) gegen den besten Konkurrenten
Opus 5.5
← teurergünstiger →← schlechterbesser →FrontierCodeTerminal-BenchCursorBenchGDPval-AA
Jeder Punkt ist ein Test: Opus 5.5 bei Medium gegen den besten Wert des stärksten Konkurrenten (FrontierCode, Terminal-Bench und GDPval-AA gegen GPT-6 Astra, CursorBench gegen Fable 5.1). Terminal-Bench liegt 0,5 Prozent unter GPT-6 Astra und damit praktisch gleichauf. Die genauen Werte stehen auf der Karte "Je Test".
Kosten und Ergebnis je TestDieselbe Aufgabe: Opus 5.5 (Medium) gegen den besten Wert des stärksten Konkurrenten
Opus 5.5Bester Konkurrent
FrontierCode
5,4×günstiger je Aufgabe
Opus 5.554,6 % · $0.80
GPT-6 Astra53,3 % · $4.36
Etwas besser als der Beste der Konkurrenz, bei einem knappen Fünftel des Preises.
Terminal-Bench 4.0
2,5×günstiger je Aufgabe
Opus 5.557,6 % · $2.94
GPT-6 Astra57,9 % · $7.21
Praktisch gleichauf (57,6 gegen 57,9 %), aber weniger als halb so teuer.
CursorBench
6,0×günstiger je Aufgabe
Opus 5.552,5 % · $2.90
Fable 5.151,8 % · $17.28
Besser als das nächstbeste Modell der Reihe, bei einem Sechstel des Preises.
GDPval-AA
5,3×günstiger je Aufgabe
Opus 5.51576 Elo · $0.86
GPT-6 Astra1542 Elo · $4.53
Mehr Elo bei einem knappen Fünftel des Preises. Kosten bei diesem Test geschätzt.
Kosten je Aufgabe bzw. Versuch aus Anthropics Diagrammdaten. Der Faktor zeigt, wie viel günstiger Opus 5.5 ist.

Dabei gilt der Vorsprung gegenüber dem jeweils besten anderen Modell im Vergleich, auch gegenüber den eigenen Vorgängern. Bei Terminal-Bench 4.0 ist er mit 8,5 Punkten am grössten, bei CursorBench liegen 6 Punkte zwischen Opus 5.5 und dem Zweiten.

Vorsprung von Opus 5.5Abstand zum besten anderen Modell je Test
besserschlechter
← schlechtergleichbesser →
Programmieren3 von 3 vorn
Terminal-Bench 4.0komplexe, mehrstufige Aufgaben auf der Kommandozeile
+8,5 %
FrontierCodewürde der Code-Änderung des Agenten übernommen?
+1,1 %
CursorBenchunklare Aufgaben über mehrere Dateien aus echten Sitzungen
+6,0 %
Büroarbeit und Abläufe1 von 2 vorn
GDPval-AAechte Berufsarbeit aus 44 Berufen
+111 Elo
AutomationBenchGeschäftsabläufe über viele verbundene Apps (Zapier)
−1,4 %
Zapier zählte jeden Eingriff der Schutzmassnahmen als Fehler. Das drückt laut Anthropic das Ergebnis von Opus 5.5.
Wissen und Computer3 von 4 vorn
OSWorld 2.1Teilpunkte
+1,1 %
Chartographymit Werkzeugen
+0,6 %
Humanity's Last Exammit Werkzeugen
+2,1 %
Terminal-Bench-Science 0.1³
−5,9 %
Der Standardfehler liegt bei 3,5 bis 5 Punkten je Modell. Der Rückstand auf GPT-6 Astra ist deshalb nicht eindeutig.

Vorsprung von Opus 5.5 auf das beste andere Modell der jeweiligen Zeile, in Prozentpunkten (bei GDPval-AA in Elo). Rechts vom Strich ist Opus 5.5 besser, links schlechter.

Zwei Niederlagen stehen dem gegenüber: AutomationBench (knapp) und Terminal-Bench-Science (deutlicher, aber mit grosser Messunsicherheit). Die übrigen Abstände sind klein. Anthropic weist selbst darauf hin, dass Abstände auf diesem Niveau weniger aussagen. Im eigenen Einsatz sei der Abstand zwischen Opus 5.5 und Fable 5.1 kleiner, als die Werte nahelegen.

Die Zahlen stammen aus Anthropics Ankündigung vom 22. September. Ich habe sie nicht selbst gemessen. Opus 5.5 läuft hier mit maximalem Effort, bei Terminal-Bench mit Xhigh. Die Diagramme weiter unten habe ich aus denselben Daten neu gezeichnet: dieselben Achsen, dieselben Modellreihen und alle Effort-Stufen von Low bis Max.

Terminal-Bench 4.0: Opus 5.5 mit Xhigh, GPT-6 Astra mit High, beide als jeweils bester Wert; die Werte der OpenAI-Modelle hat OpenAI gemeldet. AutomationBench hat Zapier ausgeführt. Dort zählte jeder Eingriff der Schutzmassnahmen als Fehler, das drückt laut Anthropic das Ergebnis von Opus 5.5.

Kosten gegen Genauigkeit

Jedes Diagramm zeigt pro Modell fünf Punkte, einen je Effort-Stufe. Je weiter links und höher ein Punkt liegt, desto günstiger und besser ist das Ergebnis. Die Kostenachse ist logarithmisch. Die sechs Diagramme liegen als Karteikarten bereit: Wähle oben den Benchmark, der dich interessiert.

Streudiagramm Terminal-Bench 4.0: Genauigkeit gegen Kosten pro Versuch für Opus 5.5, Fable 5.1, Opus 5, GPT-6 Astra und GPT-5.6 Sol
Terminal-Bench 4.0. Opus 5.5 erreicht schon bei Med 57,6 % für $2.94 pro Versuch. GPT-6 Astras bester Wert (57,9 %) kostet $7.21. Bei Xhigh liegt Opus 5.5 mit 66,4 % für $7.35 vorn.
Streudiagramm FrontierCode v1.1: Genauigkeit gegen Kosten pro Aufgabe für fünf Modelle
FrontierCode v1.1 (Main Set). Bei Med erreicht Opus 5.5 54,6 % für $0.80 pro Aufgabe. GPT-6 Astras bester Wert (53,3 %) kostet $4.36. Mehr Effort bringt hier nichts: Max liegt bei 54,4 % für $6.19.
Streudiagramm CursorBench 4.0: Genauigkeit gegen Kosten pro Aufgabe für Opus 5.5, Fable 5.1, Opus 5 und GPT-5.6 Sol
CursorBench 4.0. Bei Med kommt Opus 5.5 auf 52,5 % für $2.90 pro Aufgabe. Fable 5.1 erreicht höchstens 51,8 % und braucht dafür $17.28. Der Bestwert von Opus 5.5 liegt bei 57,8 % (Max, $13.43).
Streudiagramm GDPval-AA v2.1: Elo gegen geschätzte Kosten pro Aufgabe für fünf Modelle
GDPval-AA v2.1 (Elo statt Prozent). Opus 5.5 erreicht 1846 für $8.92 pro Aufgabe, Fable 5.1 kommt auf 1735 und Opus 5 auf 1708. Schon bei Med (1576, $0.86) liegt Opus 5.5 vor GPT-6 Astras Bestwert (1542).
Streudiagramm AutomationBench: Erfolgsquote gegen Kosten pro Aufgabe für Opus 5.5, Opus 5, GPT-6 Astra und GPT-5.6 Sol
AutomationBench (Zapier). GPT-6 Astra liegt mit 41,4 % (Max, $1.77) knapp vor Opus 5.5 mit 40,0 % ($1.37). Gegenüber Opus 5 und GPT-5.6 Sol führt Opus 5.5 auf jeder Effort-Stufe.
Streudiagramm WANDR: Genauigkeit gegen Kosten pro Versuch für Opus 5.5, Fable 5.1 und Opus 5
WANDR (Perplexity, grosse Datensammlungen). Opus 5.5 erreicht 72,3 % bei $37.92 pro Versuch, Fable 5.1 68,7 % bei $49.02 und Opus 5 67,2 % bei $61.62.

Sonnet 5.5 und Haiku 5.5

Sonnet 5.5 kam am 28. September. Es kostet $2 für Input und $10 für Output und liegt in Anthropics Tabelle bei Terminal-Bench 4.0 mit 70,6 % sogar vor Opus 5.5 mit 66,4 %. Das Cache-Lesen kostet seit dem 7. Oktober $0.10 statt $0.20 pro Million Token.

Zudem folgte Haiku 5.5 am 7. Oktober. Es nimmt bis zu 1 Million Token Kontext, rechnet bei Prompts bis 100 000 Token mit $0.10 für Input und $0.50 für Output und kostet damit bei kurzen Prompts ein Zwanzigstel von Sonnet 5.5. Bei der Computernutzung (OSWorld 2.1, Offline-Teilmenge) erreicht es 72,4 %, Haiku 4.5 kam auf 15,7 %. Sonnet 5.5 liegt dort bei 83,9 %.

Fazit

Damit lässt sich die Lage in drei Punkten zusammenfassen. Sie zeigen, was du jetzt prüfen solltest, bevor du Modelle wechselst.

  • Wer Opus 5 einsetzt, sollte Opus 5.5 testen. Laut Anthropic ist es günstiger und schneller und braucht weniger Token pro Aufgabe. Die Ersparnis fällt deshalb grösser aus als der reine Preisunterschied.
  • Wer die Modell-ID claude-sonnet-4-5-20250929 fest eingetragen hat, muss bis zum 30. November umstellen.
  • Skripte, die thinking: disabled oder einen erzwungenen Tool-Aufruf nutzen, können bei den neuen Modellen einen Fehler auslösen.

Daher lohnt ein Blick in den Artikel Robuste KI-Skills statt Modellwissen mit Verfallsdatum: Er zeigt, wie du Abläufe so aufbaust, dass sie nach einem Wechsel des Modells genauso weiterlaufen.

Quellen: Claude Opus 5.5, Claude Sonnet 5.5, Claude Haiku 5.5, Release Notes der Plattform, Release Notes der Claude-Apps und das Changelog von Claude Code. Stand: 16. Oktober 2026. Text und Diagramme habe ich mit Claude Code erstellt und gegen die Originalseiten geprüft.

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Änderungshistorie

  • — Artikel veröffentlicht: fünf Modelle, sechs nachgezeichnete Benchmark-Diagramme von Opus 5.5, Apps, API und Claude Code.