AWS hat am 1. Juli 2026 für Amazon EKS die Rückkehr zur vorherigen Kubernetes-Version eingeführt. Das Zurückrollen geht innerhalb von sieben Tagen nach dem Upgrade, jeweils um eine Minor-Version, und kostet nichts extra. EKS prüft vorab API-Kompatibilität, Versionsabstand, Add-ons und Clusterzustand. Bei Auto Mode laufen die verwalteten Knoten mit zurück. Der Artikel erklärt die Grenzen und die Vorbereitung.

Sieben Tage lang kannst du ein Kubernetes-Upgrade in Amazon EKS wieder zurücknehmen. Das senkt das Risiko bei jedem Versionssprung, ohne dass eine Zusatzgebühr anfällt.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein EKS-Upgrade lässt sich sieben Tage lang zurückrollen. Danach ist die frühere Version nicht mehr erreichbar.
- Es gibt keine Zusatzkosten. Du zahlst nur die EKS- und Compute-Kosten, die ohnehin anfallen.
- Zurückgerollt wird immer eine Minor-Version. Wie beim Upgrade geht es Schritt für Schritt.
- Die Control Plane braucht rund 20 Minuten. Der Cluster bleibt dabei nutzbar.
Amazon EKS: So funktioniert das Zurückrollen
Seit dem 1. Juli 2026 kannst du die Control Plane innerhalb von sieben Tagen auf die vorherige, zuvor produktiv genutzte Version setzen. AWS beschreibt das im AWS News Blog.
Gestartet wird in der EKS-Konsole, per AWS CLI oder über die SDKs. Dabei bewertet EKS zuerst die Bereitschaft des Clusters. Die Prüfung umfasst laut AWS What's New API-Kompatibilität, Versionsabstand, Add-on-Kompatibilität und Clusterzustand. Meldet sie Probleme, kannst du die Prüfung mit dem Parameter --force übergehen. Das sollte die Ausnahme bleiben.
Ein Rollback betrifft nur die Control Plane. Die Daten in etcd und die laufenden Workloads bleiben erhalten.
Auto Mode: Knoten ziehen mit
Bei Clustern im EKS Auto Mode gehen die verwalteten Knoten gemeinsam mit der Control Plane zurück. Dabei respektiert EKS deine Pod Disruption Budgets. Das kann die Dauer verlängern. Zudem gibt es eine neue Cancel-API, mit der du einen laufenden Knoten-Rollback abbrichst. Wer es eilig hat, lockert die Budgets.
Grenzen im Überblick
| Punkt | Wert | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Zeitfenster | 7 Tage | Wer länger wartet, hat keinen Rückweg mehr |
| Schrittweite | 1 Minor-Version | Zwei Sprünge brauchen zwei Rollbacks nacheinander |
| Dauer | rund 20 Minuten | Vergleichbar mit dem Upgrade der Control Plane |
| Kosten | keine zusätzlichen | Nur reguläre EKS- und Compute-Kosten |
| Regionen | alle kommerziellen | Überall, wo EKS verfügbar ist |
Angaben aus dem AWS News Blog vom 1. Juli 2026. Der Rollback gilt für Standard- und Extended-Support-Versionen.
Beachte die Add-ons. EKS prüft sie vor dem Rollback und meldet über die Cluster-Insights unter anderem Abhängigkeiten von Add-ons und Knotenversionen.
Was Admins jetzt tun
Behandle das Rollback als Sicherheitsnetz und nicht als Ersatz für Tests. Plane Upgrades so, dass die sieben Tage in ein Wartungsfenster mit Beobachtung fallen. Prüfe in diesem Zeitraum Add-ons, Operatoren und Workloads auf Fehler.
Zudem lohnt ein Probelauf in einem Testcluster. So kennst du die Dauer, die Cluster-Insights und das Verhalten der Pod Disruption Budgets, bevor du im Ernstfall zurückrollst. Weitere Neuerungen aus der AWS-Welt findest du im Artikel zu AWS Lambda mit 90 Minuten und Managed Instances.
Zeitplan der Quelle
AWS hat den Beitrag am 1. Juli 2026 veröffentlicht. Die Quelle nennt kein späteres Update. Der Stand dieses Beitrags ist damit der 1. Juli 2026.
Fazit
Das Zurückrollen nimmt Kubernetes-Upgrades in EKS einen Teil ihres Risikos. Sieben Tage, eine Minor-Version und keine Zusatzkosten sind klare Grenzen, mit denen sich planen lässt. Teste den Ablauf vorab im Testcluster und halte die Add-ons im Blick.
Quellen: AWS News Blog, AWS What's New. Foto: dendoktoor / Pixabay. Stand: 1. Juli 2026.
Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
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