Die Ransomware-Bande Akira steckt laut «Tages-Anzeiger» hinter dem Datendiebstahl bei der Bundespensionskasse Publica. Der Angriff traf den Software-Lieferanten PK Softech AG. Gestohlen wurden laut Bericht 100 GB an komprimierten Dateien. Die Bundesanwaltschaft ermittelt.

Ein Hack bei einem Software-Lieferanten hat 100 GB Daten der Bundespensionskasse Publica abfliessen lassen. Laut Medienbericht steckt die Bande Akira dahinter.
Das Wichtigste in Kürze
- Akira soll hinter dem Diebstahl stecken. Das berichtet der «Tages-Anzeiger» laut watson. Die Bande erpresst nun den Bund.
- Der Angriff traf einen Zulieferer. Die PK Softech AG aus dem Kanton Basel-Landschaft wurde gehackt. Sie liefert Software an mehrere Vorsorgeeinrichtungen.
- Die Daten könnten sensible Personen verraten. Über die Bundesdaten liessen sich laut Bericht Geheimagentinnen und Elitesoldaten der Armee erkennen.
- Die Bundesanwaltschaft ermittelt. Sie führt schon seit April 2024 ein Verfahren gegen die Hintermänner von Akira.
Was passiert ist
Anfang Oktober machte die Pensionskasse des Bundes, Publica, den Vorfall öffentlich. Ihr Software-Lieferant war gehackt worden. Es ist die PK Softech AG. Die Firma baut und verkauft Software für Pensionskassen. Zu ihren Kunden zählen weitere staatliche und private Vorsorgeeinrichtungen.
Der Journalist Thomas Knellwolf berichtet im «Tages-Anzeiger» über die Hintergründe. Watson hat die Meldung am Dienstag, 20. Oktober 2026, erstmals veröffentlicht. Die Quelle nennt kein späteres Update. Als letzter Stand gilt daher ebenfalls der 20. Oktober 2026.
Die gestohlenen Daten umfassen laut Bericht 100 GB an gepackten Dateien. Sie liegen offenbar bei Akira. Die Publica hat am Dienstagabend gegenüber watson Stellung genommen. Was sie gesagt hat, wissen wir aus der Quelle nicht.
Warum der Fall für den Bund heikel ist
Die Daten der Pensionskasse haben es in sich. Laut «Tages-Anzeiger» lassen sich damit Angehörige des Nachrichtendienstes und Elitesoldaten der Schweizer Armee erkennen. Auch andere Bundesangestellte in heikler Mission sind betroffen.
Daher wächst die Sorge in Bundesbern. Man fürchtet, dass der Diebstahl die Arbeit der Sicherheitsbehörden lange schwächt. Das ist eine Befürchtung und keine bestätigte Folge.
Zudem gelten die Täter als gefährlich. Der Vorläufer von Akira soll Kontakte zu russischen Geheimdienstlern gehabt haben. Unabhängige Sicherheitsforscher fanden Spuren zum russischen Geheimdienst FSB. Wie stark diese Hinweise sind, kann man aus der Quelle nicht beurteilen.
Wer hinter Akira steht
Die Bande tritt seit 2023 unter diesem Namen auf. Ihre Mitglieder stammen aus dem russischen Sprachraum. Die Bundesanwaltschaft führt seit April 2024 ein Strafverfahren gegen die Hintermänner. Es richtet sich auch gegen kriminelle Partner, sogenannte Affiliates.
Im Oktober 2025 warnte auch die Bundespolizei Fedpol öffentlich vor Akira. Die Bande habe sich verstärkt. Allein in der Schweiz gebe es hunderte Opfer. Die Fachleute des Bundes rieten dringend davon ab, auf die Erpressung einzugehen.
| Kennzahl | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| Gestohlene Datenmenge | 100 GB, gepackt | Der Umfang ist laut Bericht gross, der genaue Inhalt ist offen. |
| Aktiv unter dem Namen Akira | seit 2023 | Die Bande agiert seit Jahren und ist erfahren. |
| Strafverfahren des Bundes | seit April 2024 | Die Behörden ermitteln schon lange gegen die Hintermänner. |
| Fedpol-Warnung | Oktober 2025 | Hunderte Opfer allein in der Schweiz. |
Die wichtigsten Punkte lassen sich so zusammenfassen:
- Der Angriff lief über einen Zulieferer und nicht über die Publica selbst.
- Der Fall kann staatliche und private Vorsorgeeinrichtungen treffen, wenn sie Kunden des Zulieferers sind.
- Die Täter drohen offenbar damit, die Daten zu veröffentlichen.
Deshalb lohnt der Blick in den Originalbericht von watson. Dort steht auch die Stellungnahme der Publica, soweit sie veröffentlicht ist.
Einordnung: Was das für Firmen in der Schweiz heisst
Der Fall zeigt, wie ein einzelner Software-Lieferant viele Kunden zugleich gefährden kann. Firmen und Vorsorgeeinrichtungen sollten daher prüfen, welche Zulieferer Personendaten verarbeiten. Betroffene Stellen sollten die Meldungen ihres Anbieters genau verfolgen. Die Fedpol rät dringend, auf Forderungen von Akira nicht einzutreten. Kosten oder Fristen nennt die Quelle nicht. Ob weitere Kunden von PK Softech betroffen sind, ist nach den Angaben unbestätigt.
Fazit
Du weisst jetzt, was bekannt ist: Ein Zulieferer wurde gehackt, 100 GB sind abgeflossen, und Akira soll dahinterstecken. Vieles bleibt offen, etwa der genaue Inhalt der Daten und die Folgen für den Bund. Prüfe als nächsten Schritt Deine Software-Lieferanten und deren Zugriff auf Personendaten. Verfolge zudem die Meldungen von Publica und Bundesanwaltschaft. Mehr Details findest Du im Bericht von watson.
Quellen: watson Digital. Foto: Antonio_Cansino / Pixabay. Stand: 21. Oktober 2026.
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