Apple hat am 28. Oktober 2026 in Los Angeles seine ersten MacBooks mit Touchscreen gezeigt. CEO John Ternus stellte die Geräte vor. Laut Bloomberg nutzen sie die bestehenden Chips M5 Pro und M5 Max, was kaum mehr Leistung bedeutet. Preise und ein Schweizer Marktstart nennt die Quelle nicht.
Inhalt 7 Abschnitte

Apple hat am 28. Oktober 2026 seine ersten MacBooks mit Touchscreen gezeigt. Damit endet eine Haltung, die der Konzern über ein Jahrzehnt lang pflegte.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple baut erstmals Touch in den Laptop ein. CEO John Ternus stellte die Geräte am Mittwoch bei einem Event in Los Angeles vor.
- Die Leistung steigt laut Bericht kaum. Bloomberg meldet, dass die Touch-Modelle die bestehenden Chips M5 Pro und M5 Max nutzen.
- Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Der Anlass bildet den Abschluss mehrerer Produktstarts vor dem Weihnachtsgeschäft.
- Offen bleiben Preise und Schweizer Marktstart. Die Quelle nennt dazu keine Angaben.
Was Apple in Los Angeles zeigte
Ternus ist früher Hardware-Chef gewesen und leitet Apple nun als CEO. Er trat bei einem Event in Los Angeles auf. Die Veranstaltung gehörte zu einer Reihe von Produktvorstellungen.
Die Quelle ist ein Bericht der Khaleej Times. Sie erschien am 28. Oktober 2026, dem Tag des Events. Ob sie danach aktualisiert wurde, ist nicht erkennbar. Das Datum dieses Beitrags entspricht deshalb dem Erscheinungsdatum der Meldung.
Davor präsentierte Apple zwei weitere Geräte:
- Im September stellte Ternus am Hauptsitz im Silicon Valley ein faltbares iPhone namens Duo vor.
- Anfang Oktober folgte in New York ein Hub für das Smart Home.
Beide Produkte sollen für Apple neue Märkte erschliessen. Das Laptop-Event dagegen betrifft die älteste Produktlinie des Konzerns.
Warum Apple lange auf Touch verzichtete
Apple wehrte sich Jahre gegen diese Idee. Steve Jobs nannte Touchscreens an Laptops im Jahr 2010 "ergonomisch schrecklich". Der damalige CEO Tim Cook verglich 2012 ein solches Gerät mit einer Mischung aus Toaster und Kühlschrank.
Ternus hielt vor seiner Zeit als CEO dagegen. Apple baue mit dem iPad bereits einen Touch-Computer.
Der Markt ist dennoch weitergezogen. Windows-Geräte mit Touchscreen gibt es seit über zehn Jahren. Das iPhone nähert sich seinem 20-jährigen Bestehen. Eine neue Käufergeneration erwartet, dass Bildschirme auf Berührung reagieren.
Anshel Sag von Moor Insights Strategy sagt dazu, Apple habe sich gegen Touch immer geirrt. Die Realität habe nun gesiegt. Manche Entwicklungen seien unausweichlich.
Leistung und Kritik
Die Hardware ist der wunde Punkt. Apple stellte diese Woche ein Basismodell des MacBook Pro mit neuem M6-Chip vor. Die Touch-Geräte sollen laut Bloomberg aber mit den M5-Chips erscheinen. Das wäre kein grosser Leistungssprung gegenüber heutigen Modellen.
| Kennzahl | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
Chips der Touch-Modelle |
M5 Pro und M5 Max (laut Bloomberg) |
Kaum mehr Leistung als bisherige MacBook Pro |
Neuer Chip im Basismodell |
M6 |
Gilt nur für das aufgewertete Basis-MacBook-Pro |
Touch-Aussage von Jobs |
2010 |
Damals galt Touch am Laptop als ergonomisch schlecht |
Aussage von Cook |
2012 |
Touch am Laptop sei wie ein Toaster-Kühlschrank-Hybrid |
Der Tech-Kommentator Jason Calacanis, Host des All-In Podcast, schrieb auf X, die Leute wollten vor allem mehr Speicher und bessere Prozessoren für lokale Modelle.
Das trifft einen Kern der Mac-Nachfrage. Die Verkäufe haben laut Quelle zuletzt angezogen. Das Wachstum kommt vor allem von Technik-Fans und von Firmen. Diese kaufen die Rechner, um KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät zu erledigen. Touch spielt dabei keine Hauptrolle.
Daher hängt viel davon ab, wie Kunden reagieren. Die zentrale Frage lautet, ob Touch allein genügt, um zum Kauf zu bewegen.
Einordnung: Was das für Käufer in der Schweiz heisst
Die Meldung nennt weder Preise noch einen Termin für die Schweiz. Wer ein Mac-Upgrade plant, sollte also zuerst die Schweizer Preise in Franken abwarten. Firmen, die Macs für lokale KI-Modelle einsetzen, finden in der Quelle keinen Leistungsvorteil. Die Touch-Modelle sollen M5-Chips nutzen, die es heute schon gibt. Wer vor allem mehr Rechenleistung braucht, wird eher beim neuen M6-Basismodell oder bei bestehenden Geräten fündig. Touch lohnt sich vor allem für Nutzer, die ihn im Alltag wollen.
Fazit
Apple gibt eine jahrelang verteidigte Position auf und bringt Touch auf den Mac. Der Leistungsgewinn fällt laut Bericht klein aus. Prüfe als nächsten Schritt, ob für deine Arbeit Touch oder mehr Speicher und Rechenleistung zählt. Die Schweizer Preise und den Marktstart gibt Apple später bekannt. Bis dahin helfen die Details in der Meldung der Khaleej Times bei der Entscheidung.
Quellen: Khaleej Times. Foto: 6689062 / Pixabay. Stand: 28. Oktober 2026.
Geschrieben von der Redaktion · Freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
Änderungshistorie
- — Artikel veröffentlicht.