Google Cloud startet ein selbst verwaltetes VMware-Angebot auf Bare-Metal-Hardware. Du bringst eine portable VCF-Subscription mit und behältst Root-Zugriff auf ESXi, vCenter und NSX Manager. Das Angebot unterstützt VCF 9, der verwaltete Dienst läuft mit VCF 5.2. Preise in Franken und Regionen nennt die Quelle nicht.
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Ein Node mit 96 Kernen und 1,5 TB RAM: Google Cloud startet ein VMware-Angebot, das Du selbst verwaltest. Du bringst Deine eigene VCF-Lizenz mit und behältst Root-Zugriff auf die Komponenten.
Das Wichtigste in Kürze
- Google Cloud startet ein selbst verwaltetes VMware-Angebot. Es läuft auf dedizierter Bare-Metal-Hardware und unterstützt VMware Cloud Foundation (VCF) mit portabler Lizenz.
- Du behältst die volle Kontrolle. Lifecycle-Management und Root-Zugriff auf ESXi, vCenter und NSX Manager liegen bei Dir.
- Das Angebot unterstützt VCF 9. Der bestehende Dienst Google Cloud VMware Engine läuft dagegen mit VCF 5.2 und wird von Google gepflegt.
- Bestehende Google-Verträge zählen. Ausgabenzusagen und nutzungsabhängige Rabatte lassen sich auf die Infrastruktur anrechnen.
Google Cloud VMware: Was das neue Angebot bietet
Das Angebot gehört zum Portfolio Google Cloud Modernize. Die Quelle ist ein Bericht von SDxCentral. Sie nennt weder ein Veröffentlichungsdatum noch ein Datum einer letzten Aktualisierung. Deshalb können wir keinen genauen Stand der Meldung angeben.
Google setzt auf ein Modell mit eigener Lizenz. Du bringst eine portable VCF-Subscription von Broadcom mit. Eine Lizenz im Paket mit der Infrastruktur gibt es nicht. Laut Bericht musste Google nach Broadcoms Änderungen am Lizenzmodell den Verkauf neuer Angebote mit eingebundener Lizenz stoppen. Portable Subscriptions sind seit November 2025 Pflicht.
Dabei kannst Du die Umgebung selbst betreiben. Alternativ holst Du Partner für Migration, Umsetzung und laufenden Betrieb dazu.
Hardware und Speicher auf Bare-Metal
Das Angebot läuft auf Z3-Bare-Metal-Instanzen von Google Compute Engine. Sie nutzen Intel-Xeon-Prozessoren der vierten Generation. Die Quelle nennt diese Werte pro Node:
| Kennzahl | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
Physische Kerne |
96 |
Rechenleistung pro Node für virtuelle Maschinen |
Arbeitsspeicher |
1,5 TB |
Platz für speicherhungrige Workloads |
NVMe-Speicher |
72 TB |
Lokaler Speicher für die hyperkonvergente Lösung |
Netzwerk |
200 Gb/s |
Schnelle Anbindung der Nodes untereinander |
Für den Speicher setzt Google auf VMware vSAN Express Storage Architecture (ESA). Externe NetApp Volumes werden ebenfalls unterstützt.
Zudem gibt Google zwei Sparziele an. NVMe-Memory-Tiering soll die Gesamtkosten für Server um bis zu 40 Prozent senken. vSAN ESA soll die Speicherkosten um bis zu 39 Prozent drücken, verglichen mit klassischen externen Arrays. Beides sind Angaben von Google. Eine unabhängige Prüfung nennt die Quelle nicht.
Netzwerk und Anbindung an Google-Dienste
Damit lässt sich das Angebot in bestehende Google-Netze einbinden. Es nutzt die Infrastruktur Andromeda und das Network Connectivity Center. So entsteht Konnektivität über mehrere Virtual Private Clouds und verteilte Umgebungen hinweg.
VMware-Workloads können zudem native Google-Dienste ansprechen:
- BigQuery für Datenanalyse
- Gemini für KI-Funktionen
- Google Kubernetes Engine (GKE) für Container
Wie sich die Anbieter unterscheiden
Google ist nicht allein. Auch Amazon bietet mit dem Elastic VMware Service (EVS) ein ähnliches Modell. Oracle Cloud Infrastructure hat vergleichbare Angebote, bei denen der Kunde die Umgebung selbst verwaltet. Microsoft bleibt bei Azure VMware Solution (AVS) als voll verwaltetem Dienst. Laut Quelle läuft bei Microsoft Ende dieses Monats die nutzungsabhängige Abrechnung für VMware-Lizenzen aus.
Daher hast Du bei Google nun zwei Wege. Google Cloud VMware Engine liefert VCF 5.2, und Google übernimmt Patches, Updates und Überwachung. Das neue Angebot unterstützt VCF 9 und lässt Dir die Kontrolle.
Einordnung: Was das für Admins in der Schweiz heisst
Wer eine VMware-Umgebung betreibt und in die Cloud ziehen will, hat eine weitere Option. Wer schon eine portable VCF-Subscription besitzt, kann sie mitnehmen. Teams, die tief in ESXi, vCenter und NSX eingreifen müssen, erhalten dafür Root-Zugriff. Dafür tragen sie Patching und Lifecycle selbst oder über einen Partner. Wer das nicht möchte, bleibt beim verwalteten Dienst mit VCF 5.2. Preise in Franken nennt die Quelle nicht. Auch zur Verfügbarkeit in einer bestimmten Region macht sie keine Angabe. Das solltest Du vor einer Planung bei Google klären. Zeitdruck ergibt sich aus der Meldung nicht, ausser bei Microsoft: Dort läuft Ende des Monats die nutzungsbasierte Lizenzabrechnung aus.
Fazit
Google schliesst mit dem Angebot eine Lücke zwischen verwaltetem Dienst und eigenem Betrieb. Damit hast Du jetzt die Eckdaten zu Hardware, Lizenzmodell und Kontrolle. Der nächste Schritt: Prüfe, ob Deine Lizenz portabel ist, und frage bei Google nach Preisen und Verfügbarkeit. Vergleiche das Angebot dann mit AWS EVS und dem verwalteten Dienst von Google.
Quellen: Bing News: Broadcom VMware Patch. Foto: athree23 / Pixabay. Stand: 29. Oktober 2026.
Geschrieben von der Redaktion · Freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
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