OpenAI bringt seine Spitzenmodelle und Codex in den kommenden Wochen in den Model Garden von Google Cloud. Firmen kaufen sie über den Marketplace und rechnen sie mit bestehenden Zusagen ab. Microsoft bleibt laut OpenAI der wichtigste Cloud-Partner. Preise, ein festes Startdatum und Schweizer Standorte nennen die Quellen nicht.

Firmen mit Google Cloud kaufen OpenAI-Modelle bald über ihr bestehendes Budget. OpenAI bringt die stärksten Modelle und Codex in den kommenden Wochen in den Model Garden. Der Kauf läuft über den Marketplace.
Das Wichtigste in Kürze
- Start in den kommenden Wochen: OpenAI-Modelle und Codex erscheinen im Model Garden von Google Cloud. Die allgemeine Verfügbarkeit ist geplant, ein festes Datum nennen die Quellen nicht.
- Einkauf über den Marketplace: Kunden mit Abnahmeverpflichtung bei Google Cloud können diese Käufe darauf anrechnen.
- Microsoft bleibt Hauptpartner: OpenAI nennt Microsoft weiterhin den wichtigsten Cloud-Partner. Die Exklusivität endete im April.
- Kontrolle für regulierte Branchen: Zugriffsrechte und Datenverwaltung laufen über die Werkzeuge von Google Cloud.
Was OpenAI und Google Cloud angekündigt haben
OpenAI hat die Meldung am 21. Oktober 2026 veröffentlicht. Eine spätere Aktualisierung ist in der Quelle nicht vermerkt. Der Stand ist daher der 21. Oktober 2026.
OpenAI und Google Cloud bringen die Spitzenmodelle und die Codex-Arbeitsabläufe in den Model Garden. Teams sollen damit komplexe Agenten-Abläufe in grossem Umfang betreiben. Sie bleiben dabei in der Umgebung, in der sie ohnehin arbeiten.
Laut Bericht von CNA Business gehört das Modell GPT-6 Astra zum Angebot. Die Nachrichtenseite beruft sich auf die beiden Unternehmen, die sich am Mittwoch äusserten.
Zudem sollen die OpenAI-Modelle bald in Google Antigravity und im Gemini Agent verfügbar sein. Firmen könnten dann für jede Aufgabe das passende Modell wählen. Einen Termin dafür nennt die Quelle nicht.
So kaufen Kunden die Modelle
Der Kauf läuft über den Google Cloud Marketplace. Wer bei Google Cloud eine Ausgabenzusage hat, kann diese für die OpenAI-Modelle einsetzen. Das schafft keine neue Rechnung bei einem zweiten Anbieter.
Die wichtigsten Eckpunkte im Überblick:
| Kennzahl | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| Start | In den kommenden Wochen | Die allgemeine Verfügbarkeit ist geplant, ein Datum fehlt. |
| Katalog | Model Garden | Die Modelle erscheinen dort, wo Entwickler schon arbeiten. |
| Einkauf | Cloud Marketplace | Die Abrechnung läuft über Google Cloud. |
| Budget | Anrechnung auf Zusagen | Bestehende Ausgaben bei Google Cloud lassen sich nutzen. |
| Beispielmodell | GPT-6 Astra | CNA nennt es als Teil des Angebots. |
| Hauptpartner | Microsoft | OpenAI hält an Microsoft als wichtigstem Cloud-Partner fest. |
Wer Zugang möchte, findet in der Meldung von OpenAI einen Link zur Anfrage. OpenAI nennt dort keine Preise.
Zugriffskontrolle und Datenverwaltung
Regulierte Branchen müssen steuern, wer auf sensible Daten zugreift und wie diese genutzt werden. Deshalb betont OpenAI die eingebauten Zugriffskontrollen von Google Cloud. Dazu kommen zentrale Datenverwaltung und leistungsfähige Infrastruktur.
Damit lassen sich die Modelle in bestehende Regeln einbinden. Teams müssen keinen neuen Zugangsweg für Fachabteilungen aufbauen. Welche Zertifizierungen oder Standorte gelten, steht in den Quellen nicht.
Thomas Kurian, Chef von Google Cloud, sagt, Kunden sollen aus einer breiten Auswahl wählen. So könnten sie für jede Aufgabe das passende Modell einsetzen. Das soll Qualität sichern und Kosten senken.
Warum Cloud-Anbieter zu Verteilern werden
CNA ordnet die Meldung als Teil eines Trends ein. Grosse Cloud-Anbieter werden zu wichtigen Vertriebskanälen für Spitzenmodelle. Die Exklusivität zwischen OpenAI und Microsoft lief im April aus.
Seither hat OpenAI den Vertrieb ausgeweitet:
- zuerst auf Amazon Web Services,
- nun auf Google Cloud,
- zuvor schon auf Oracle, wie ein Verweis in der OpenAI-Meldung vom 10. Juni 2026 andeutet.
Dabei bleibt die Beziehung zu Google vielschichtig. Beide konkurrieren bei KI-Produkten und in der Suche. Die hohen Kosten für Training und Betrieb grosser Modelle treiben sie dennoch zur Zusammenarbeit. Google will seine Cloud als neutrale Plattform mit breiter Modellauswahl positionieren.
Einordnung: Was das für Firmen in der Schweiz heisst
Firmen, die bereits Google Cloud nutzen, erhalten bald einen weiteren Weg zu OpenAI-Modellen. Sie können ihre Ausgabenzusage dafür einsetzen, statt einen separaten Vertrag zu schliessen. Handeln müssen Teams erst, wenn die Verfügbarkeit steht. Die Quellen sprechen von den kommenden Wochen. Zu Preisen, Frankenbeträgen und Rechenzentrumsstandorten in der Schweiz liefern sie keine Angaben. Wer regulierte Daten verarbeitet, sollte diese Punkte vor dem Einsatz klären.
Fazit
OpenAI-Modelle und Codex wandern in den Model Garden von Google Cloud. Der Zugang lässt sich schon jetzt über das Formular von OpenAI anfragen. Prüfe als Nächstes deine Cloud-Zusagen und warte die Preise und das Startdatum ab.
Quellen: OpenAI News, CNA Business. Foto: Ichigo121212 / Pixabay. Stand: 21. Oktober 2026.
Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
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