Die Katholische Kirche Stadt Luzern vergibt ihren IT-Betrieb 2027 bis 2031 an die VistaSys AG. Es gingen acht Angebote ein; die berücksichtigten lagen zwischen 1 125 530 und 1 947 206 CHF. Den Ausschlag gab die beste Bewertung von Konzept und Architektur. Die Telefonie bleibt eine separate Option mit Realisierung im Jahr 2028.
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Acht Offerten, ein Zuschlag: Die Katholische Kirche Stadt Luzern vergibt ihren IT-Betrieb 2027 bis 2031 an die VistaSys AG. Die berücksichtigten Angebote lagen zwischen 1 125 530 und 1 947 206 CHF.
Das Wichtigste in Kürze
- Zuschlag an die VistaSys AG, Aarau. Der Auftrag läuft von 2027 bis 2031 und umfasst Migration und Betrieb der IT-Infrastruktur.
- Acht Angebote, grosse Preisspanne. Die berücksichtigten Angebote lagen zwischen 1 125 530 und 1 947 206 CHF, ohne Telefonie.
- Konzept vor Preis. Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewann, obwohl es teurer war als das günstigste.
- Telefonie bleibt separat. Sie ist eine optionale Erweiterung mit Realisierung im Jahr 2028.
SIMAP Zuschlag: Was die Publikation sagt
SIMAP hat die Publikation am 3. November 2026 veröffentlicht. Es handelt sich um einen Zuschlag, nicht um eine Ausschreibung. Die Quelle nennt keine spätere Aktualisierung. Das Zuschlagsdatum ist der 26. Oktober 2026.
Vergabestelle ist die Katholische Kirche Stadt Luzern (KathLuzern); die Quelle nennt dazu die 4net AG in Klammern. Gesucht waren IT-Dienste im Sinne von Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung. Die Quelle finden Sie bei SIMAP.
Was der Auftrag zur IT-Infrastruktur umfasst
Der Auftrag beginnt mit einer 1:1-Migration der bestehenden Systemlandschaft in ein neues Rechenzentrum. Danach folgt der Betrieb. Dabei sind die Leistungen in Blöcke gegliedert:
- Core/Server als Managed IaaS
- Client und M365, inklusive AVD, Vorbereitung für Intune sowie Migration von Exchange, SharePoint und Teams
- Standorte und Vernetzung für 16 Standorte
- Sicherheit mit Firewall, MDR und E-Mail-Security
- Support, Wartung und SLA
- Lizenzmanagement und Dokumentation
- Projektorganisation sowie Abnahme- und Exit-Management
Details stehen laut Quelle im Pflichtenheft. Die Telefonie ist als Block 4 getrennt ausgewiesen.
Die Eckdaten im Überblick
| Kennzahl | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
Eingegangene Angebote |
8 |
Breiter Wettbewerb bei einem Auftrag dieser Grösse |
Preisspanne der berücksichtigten Angebote |
1 125 530 bis 1 947 206 CHF |
Die Angebote lagen deutlich auseinander; der Preis allein entschied nicht |
Laufzeit |
2027 bis 2031 |
Fünf Jahre Betrieb nach der Migration |
Standorte |
16 |
Vernetzung aller Standorte gehört zum Auftrag |
Telefonie |
Option, Realisierung 2028 |
Nicht im genannten Preisband enthalten |
Warum nicht das günstigste Angebot gewann
Die Vergabestelle hat ein zweistufiges Bewertungsverfahren durchgeführt. Danach prüfte sie die drei bestplatzierten Angebote umfassend. Die VistaSys AG erreichte die höchste Gesamtpunktzahl.
Ausschlaggebend war laut Begründung vor allem die beste Bewertung von technischem Konzept und Architektur. Zudem erfüllte das Angebot die übrigen Anforderungen ausgewogen. Genannt werden Betrieb, Support, Sicherheit, Datenschutz, Compliance, Erfahrung und Projektorganisation.
Dabei lag der Preis des Siegers höher als beim günstigsten Angebot. Die Vergabestelle hält fest, dass die bessere Bewertung der leistungsbezogenen Kriterien diesen Mehrpreis aufwog. Den genauen Preis des Zuschlags nennt die Quelle nicht.
Einordnung: Was das für Key Account Manager heisst
Bei diesem Zuschlag zählte die Bewertung des Konzepts stärker als der tiefste Preis. Wer ähnliche Auftraggeber betreut, sollte Architektur, Sicherheit und Projektorganisation in Offerten klar belegen.
Für Mitbewerber der VistaSys AG ist der Auftrag ein Marktsignal: Der Leistungszeitraum reicht von 2027 bis 2031, ein neuer Anlauf bei KathLuzern liegt damit weit in der Zukunft. Die Telefonie-Option für 2028 bleibt ein möglicher Anknüpfungspunkt, die Quelle nennt dazu aber weder Verfahren noch Frist.
Fazit
Die Katholische Kirche Stadt Luzern hat ihren IT-Betrieb für 2027 bis 2031 an die VistaSys AG vergeben. Die Publikation auf SIMAP vom 3. November 2026 liefert Preisspanne, Anzahl der Angebote und die Begründung des Zuschlags.
So bleibt als nächster Schritt ein Blick in das Pflichtenheft und die Zuschlagskriterien auf SIMAP. Sie zeigen, worauf diese Vergabestelle bei der nächsten Runde Wert legt.
Quellen: SIMAP Zentralschweiz (IT). Foto: Goumbik / Pixabay. Stand: 3. November 2026.
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