Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

AMD und Anthropic: 2 Gigawatt GPUs, bis zu 5 Mrd. Dollar

Blog · 22.07.2026
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AMD und Anthropic haben am 22. Juli 2026 eine strategische Partnerschaft angekündigt. Anthropic setzt bis zu zwei Gigawatt Instinct-MI450-GPUs in Helios-Racks ein, das erste Gigawatt ab der ersten Jahreshälfte 2027. AMD plant eine Beteiligung von bis zu fünf Milliarden US-Dollar. Der Artikel fasst die Eckdaten aus der Pressemitteilung und aus Agenturberichten zusammen.

Symbolfoto zum Artikel „AMD und Anthropic: 2 Gigawatt GPUs, bis zu 5 Mrd. Dollar“ (circuit board, digitization, circuits)
Mehr Rechenleistung.
Jenseits von Nvidia.
Foto: geralt / Pixabay

AMD und Anthropic haben am 22. Juli 2026 ein Abkommen über bis zu zwei Gigawatt Rechenleistung geschlossen. Dazu kommt eine Beteiligung von bis zu fünf Milliarden US-Dollar.

Das Wichtigste in Kürze

  • Anthropic setzt bis zu 2 Gigawatt AMD Instinct MI450 ein. Die GPUs laufen in Helios-Racks mit MI455X-Beschleunigern.
  • Das erste Gigawatt startet in der ersten Jahreshälfte 2027. Den Zeitplan nennt AMD in der Pressemitteilung.
  • AMD plant eine Beteiligung von bis zu 5 Milliarden US-Dollar. Laut CRN Asia fliesst das Geld schrittweise, wenn Meilensteine beim Ausbau erreicht sind.
  • Beide arbeiten an der Software. Die Zusammenarbeit läuft mehrjährig und betrifft die Optimierung von ROCm.

AMD: Was vereinbart ist

AMD hat die Partnerschaft am 22. Juli 2026 erstmals veröffentlicht und die Mitteilung laut Seite nicht aktualisiert. Das Abkommen baut auf einer bestehenden Zusammenarbeit auf, denn Anthropic setzt schon heute AMD Instinct MI355X ein.

Dabei umfasst der Einsatz nach Angaben von AMD auch EPYC-„Venice“-Prozessoren, Pensando-Netzwerke und die ROCm-Software. Anthropic-Mitgründer Tom Brown begründet den Schritt damit, dass sich mit verschiedener Hardware jede Aufgabe auf passende Technik legen lässt. Zudem setzt AMD selbst Claude in der Entwicklung ein.

Die Beteiligung

Dabei beziffert Asharq Al-Awsat die Summe auf weniger als ein Prozent von Anthropics geschätzter Bewertung von 965 Milliarden Dollar. CRN Asia berichtet, AMD investiere ohne Warrants. Frühere Abkommen mit OpenAI und Meta enthielten dagegen Warrants auf bis zu 160 Millionen AMD-Aktien. Das Wall Street Journal schätzt laut CRN Asia den Wert der Hardware auf zweistellige Milliardenbeträge.

Die Berichte widersprechen sich bei der Börsenreaktion: Asharq Al-Awsat meldet ein Plus von 1,0 % für AMD, CRN Asia rund 10 % über zwei Tage. Eine belastbare Kursreaktion lässt sich daraus nicht ablesen.

Was das für Kunden heisst

Für Kunden hat die Vereinbarung keinen sofortigen Effekt, denn das erste Gigawatt startet erst 2027. Die Berichte sehen darin einen Schritt, Rechenleistung jenseits von Nvidia zu sichern. Auch andere Konzerne bauen ihre Rechenbasis aus, wie der Beitrag über Maia in Gigawatt-Grösse zeigt.

Fazit

Das Abkommen verbindet Chipabnahme, Kapital und Softwarearbeit. Kritisch bleibt der Zeitplan, denn das erste Gigawatt steht erst für 2027 an. Beobachte daher, ob die Meilensteine beim Ausbau eingehalten werden.

Quellen: AMD Investor Relations, Asharq Al-Awsat, CRN Asia. Foto: geralt / Pixabay. Stand: 22. Juli 2026.

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