Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

Microsoft baut Maia auf Gigawatt-Grösse aus

Blog · 12.10.2026
BLG-1357-ch-de

Microsoft baut seine Azure-Maia-Familie ab 2027 auf Multi-Gigawatt-Grösse aus. Maia 200 läuft bereits produktiv und bedient unter anderem Copilot. Maia 300 soll 2027 kommen und laut Microsoft deutlich effizienter arbeiten als führende GPU-Systeme. Alle Effizienzzahlen stammen vom Hersteller selbst.

Symbolfoto zum Artikel „Microsoft baut Maia auf Gigawatt-Grösse aus“ (microsoft, building, company)
Eigene Chips für KI
Teils schon im Einsatz
Foto: trazika / Pixabay

Microsoft will Maia ab 2027 im Multi-Gigawatt-Bereich ausbauen und erwartet 40 Prozent mehr Tokens pro Megawatt. Das System soll dann der wichtigste Weg für KI-Anfragen im Konzern sein. Hier steht, was heute schon im Einsatz ist und was 2027 folgt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Maia 200 ist bereits produktiv. Der Chip bedient Copilot und hilft dem MAI-Team bei neuen Modellen.
  • Maia 300 kommt 2027. Microsoft erwartet 40 Prozent mehr Tokens pro Megawatt als bei führenden GPU-Systemen.
  • Der Ausbau wächst auf Gigawatt-Grösse. Ab 2027 soll Maia das wichtigste Inferenzsystem für Produkte und Dienste von Microsoft sein.
  • Die Zahlen stammen von Microsoft. Unabhängige Messungen nennen die Quellen nicht.

Was Microsoft angekündigt hat

Scott Guthrie, Executive Vice President für Cloud und KI, stellte die Pläne am 12. Oktober 2026 im offiziellen Microsoft-Blog vor. Kurz nach dem Erscheinen hat Microsoft den Beitrag am selben Tag noch einmal überarbeitet. Die Azure-Maia-Familie soll ab 2027 auf Multi-Gigawatt-Grösse wachsen. Maia wird dann das wichtigste System für Inferenz bei Microsoft.

Inferenz bedeutet, dass ein fertiges KI-Modell Anfragen beantwortet. Microsoft rückt damit eigene Chips ins Zentrum seiner KI-Infrastruktur. Maia 300 ist die dritte Generation des Programms.

Maia 200: Das ist heute schon im Einsatz

Maia 200 ist in Produktion. Der Chip bedient Microsoft Copilot und unterstützt das MAI-Team bei der Entwicklung neuer Modelle. Bis Ende Jahr sollen GitHub Copilot und Microsoft Foundry folgen.

Dabei deckt Maia 200 ein breites Spektrum an Modellen ab:

  • Modelle von OpenAI
  • Eigene MAI-Modelle von Microsoft
  • Führende Open-Source-Modellfamilien

Der Ausbau findet in den USA, in Europa und in Australien statt. Für eingebaute KI-Funktionen in Teams, Copilot und Cowork liefert Maia 200 laut Microsoft bis zu 1,7-fach mehr Tokens pro Watt als führende GPU-Infrastruktur.

Deshalb dient Maia 200 als Lernfeld. Die Erfahrung aus dem Betrieb hat laut Microsoft das Design von Maia 300 direkt geprägt.

Maia 300: Gebaut für mehrstufige Aufgaben mit viel Kontext

Maia 300 ist ein komplettes System für neue Arten von KI-Arbeit. Es folgt einer Architektur, die Inferenz an erste Stelle setzt. Sie zielt auf umfangreiche Kontexte, hohen Speicherbedarf und viel Decode-Arbeit.

Microsoft nennt drei Zielbereiche:

  • Schlussfolgern bei umfangreichem Kontext
  • Gespräche, die schnelle Antworten brauchen
  • Mehrstufige Agentenaufgaben, die sich über längere Zeit erstrecken

Zudem gleicht Microsoft Rechenleistung, Speicherbandbreite, Netzwerk und Energieeffizienz im Cloud-Massstab aus. Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:

Kennzahl Wert Bedeutung
Tokens pro Watt (Maia 200) bis 1,7-fach Vergleich mit führender GPU-Infrastruktur bei Teams, Copilot und Cowork
Tokens pro Megawatt (Maia 300) 40 Prozent mehr Erwartung gegenüber führenden GPU-Systemen
Durchsatz pro Rack (Maia 300) bis 7-fach Vergleich mit Maia 200, bei 96 Beschleunigern
Start des Grossausbaus 2027 Multi-Gigawatt-Einsätze

Alle Werte zu Maia 300 sind Erwartungen. Das System kommt erst 2027.

Wofür Microsoft Maia einsetzen will

So sollen beide Generationen zusammen weitere Dienste tragen:

  • GitHub: Mehrstufige Agentenarbeit soll Coding-Erlebnisse effizienter machen.
  • Microsoft Foundry: Modelle werden im Cloud-Massstab bereitgestellt, für unterschiedliche Architekturen und Umgebungen.
  • MAI-Team: Das System liefert Inferenz und Datenerzeugung.
  • Dragon Copilot: Schnelle Interaktionen sollen Abläufe skalieren und Ärztinnen und Pfleger bei der Administration entlasten.

Microsoft verweist auf den Trend, dass Unternehmen über Chats hinausgehen. Gefragt sind Systeme aus Agenten, die denken, handeln und zusammenarbeiten. Die Infrastruktur muss laut Microsoft sicher und effizient liefern und sich an neue Modelle anpassen.

Fazit

Du weisst jetzt, dass Maia 200 produktiv ist und Maia 300 2027 folgt. Die Effizienzzahlen sind Herstellerangaben und noch nicht unabhängig geprüft. Als nächsten Schritt lohnt sich das technische Dokument zur Maia-300-Architektur. Weitere Informationen bietet die Maia-300-Seite.

Quellen: Microsoft Blog. Foto: trazika / Pixabay. Stand: 12. Oktober 2026.

Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von · So arbeitet die Redaktion

Änderungshistorie

  • — Artikel veröffentlicht.