Microsoft hat Azure HorizonDB zur Build 2026 in die Public Preview gebracht. Der PostgreSQL-kompatible Dienst skaliert auf bis zu 128 TB Speicher und 3.072 vCores und bringt Vektorindizes mit DiskANN mit. Microsoft nennt bis zu dreifache Geschwindigkeit gegenüber selbst betriebenem PostgreSQL. Preise und Regionen nennt die Meldung nicht, produktiv gehört der Dienst noch nicht.

Microsoft testet einen PostgreSQL-Dienst für bis zu 128 TB Daten. Azure HorizonDB steht seit der Build 2026 als Public Preview bereit und richtet sich an Anwendungen mit hohen Lasten und KI-Suche.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Dienst skaliert gross. Microsoft nennt bis zu 128 TB Speicher mit automatischer Anpassung und bis zu 3.072 vCores.
- Er soll deutlich schneller sein. Laut Microsoft liegt die Leistung bis zu dreimal über selbst betriebenem PostgreSQL.
- Vektorsuche ist eingebaut. DiskANN-Indizes und KI-Modelle laufen direkt in der Datenbank.
- Es ist eine Preview. Preise und Regionen nennt die Meldung nicht, für Produktion fehlt die allgemeine Verfügbarkeit.
Azure HorizonDB: Was der Dienst bietet
Die Meldung erschien erstmals am 2. Juni 2026 im Azure-Updates-Feed, hier über den Spiegel von Merill (AZ563087). Zuletzt aktualisiert wurde sie laut Quelle nicht.
Dabei beschreibt Microsoft HorizonDB als voll verwalteter Dienst für hohe Verfügbarkeit und Leistung bei agentenbasierten Anwendungen. Er ist PostgreSQL-kompatibel. Das Build-Liveblog nennt ausserdem geringe Latenz und schnelles Skalieren beim Lesen.
| Merkmal | Angabe | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Speicher | bis 128 TB, automatisch skaliert | Der Speicher wächst mit dem Bedarf |
| Rechenleistung | bis 3.072 vCores | Für sehr grosse Lasten |
| Suche | DiskANN-Vektorindizes, auch gefiltert | Ähnlichkeitssuche ohne Zusatzdienst |
| KI | Modelle in der Datenbank | Vorinstallierte Modelle und semantische Operatoren |
Quelle: Azure Updates (AZ563087).
Für wen sich ein Test lohnt
Zudem verbindet Microsoft den Dienst mit Fabric und Foundry. Entwickler können zudem GitHub Copilot in Visual Studio Code nutzen. Das ist für Teams interessant, die Daten, Suche und Modelle nah beieinander halten wollen.
Deshalb solltest du die Preview als Testfeld sehen, denn Preise, Regionen und Limits fehlen in der Meldung:
- Kopiere eine nicht kritische Datenbank und vergleiche Abfragezeiten.
- Prüfe, ob deine Erweiterungen und Treiber mit der PostgreSQL-Kompatibilität laufen.
- Warte mit Produktivdaten, bis Microsoft die allgemeine Verfügbarkeit nennt.
So zeigt sich, wie Microsoft Modelle in Azure bereitstellt, beschreibt der Artikel zu GPT-6 in Microsoft Foundry.
Fazit
HorizonDB erweitert das PostgreSQL-Angebot in Azure um einen Dienst für sehr grosse Lasten und KI-Suche. Die Leistungsangaben stammen von Microsoft und gelten für die Preview. Teste sie mit eigenen Daten, bevor du Pläne darauf aufbaust.
Quellen: Azure Updates (AZ563087), Microsoft Build 2026 Liveblog. Foto: ajoheyho / Pixabay. Stand: 2. Juni 2026.
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