Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

AMD EPYC Venice: 256 Kerne, PCIe 6 und neue Helios-Racks

Blog · 23.07.2026
BLG-1274-ch-de

AMD hat am 23. Juli 2026 auf Advancing AI die sechste EPYC-Generation Venice mit bis zu 256 Kernen vorgestellt, dazu die Instinct-MI400-Reihe und Helios-Racks mit 72 GPUs. Die Roadmap nennt MI500 für 2027, Zen 7 für 2028 und Zen 8 für 2030. Der Artikel fasst die Angaben aus der Pressemitteilung und aus der Berichterstattung zusammen und trennt Herstellerversprechen von Messwerten.

Symbolfoto zum Artikel „AMD EPYC Venice: 256 Kerne, PCIe 6 und neue Helios-Racks“ (cpu, socket, processor)
Neue Server-Generation.
Roadmap bis 2030.
Foto: longTermHolder / Pixabay

AMD stellt die sechste Generation seiner Serverprozessoren vor: bis zu 256 Kerne, 16 Speicherkanäle und als erster Serverchip PCIe Gen 6.

Das Wichtigste in Kürze

  • EPYC Venice bietet bis zu 256 Kerne und 512 Threads. Der Prozessor unterstützt 16 Kanäle MRDIMM mit 12,8 GT/s und PCIe Gen 6.
  • Ein Helios-Rack fasst 72 Instinct-MI455X-GPUs. Dazu kommen 18 Venice-CPUs und Pensando-Netzwerktechnik.
  • Die Roadmap reicht bis 2030. MI500 folgt 2027, Zen 7 im Jahr 2028 und Zen 8 im Jahr 2030.
  • Viele Leistungsangaben sind Herstellerzahlen. Die Pressemitteilung belegt sie nicht mit unabhängigen Tests.

EPYC Venice: Was AMD vorgestellt hat

AMD hat die Pressemitteilung am 23. Juli 2026 erstmals veröffentlicht und seither laut Seite nicht aktualisiert. Im Zentrum steht das Rack-System Helios. Es verbindet 72 Instinct-MI455X-GPUs mit 18 EPYC-Venice-CPUs. AMD wirbt mit bis zu 30 % mehr Inferenz-Tokens je Dollar gegenüber der Konkurrenz. Die MI455X soll 34-mal mehr Token-Durchsatz liefern als die MI355X. Beide Werte sind Herstellerangaben.

Zudem nennt AMD die MI430X mit bis zu 288 TFLOPS FP64 für wissenschaftliche Rechenlast.

Der Prozessor im Detail

Dabei nutzt Venice laut StorageReview die Zen-6-Architektur. Die Speicherbandbreite liegt bei 1,6 TB/s je Sockel, gegenüber 614 GB/s bei der Vorgängerreihe Turin. Das Flaggschiff mit 256 Kernen nimmt bis zu 600 Watt auf, eine Variante mit 400 Watt gibt es ebenfalls. Ausgewählte Modelle erreichen bis zu 5 GHz.

Merkmal Angabe Bemerkung
Kerne und Threads 256 und 512 Mit SMT, laut AMD
Speicher 16 Kanäle MRDIMM 12,8 GT/s; 1,6 TB/s je Sockel laut StorageReview
PCIe Gen 6 StorageReview nennt 128 Lanes mit 64 GT/s
Verfügbarkeit Q4 2026 (SP7) SP8 in der ersten Hälfte 2027, laut StorageReview

Roadmap für die Planung

Deshalb hilft die Roadmap bei Beschaffungszyklen. 2027 erscheinen die Instinct-MI500-GPUs. 2028 folgen CPUs auf Zen 7 mit den Codenamen Florence, Ferrara und Fidenza sowie die MI600-Reihe, 2030 Zen 8 mit Ravenna. Für den Markt rechnet AMD bis 2030 mit rund 2 Billionen US-Dollar.

Dabei nennt die Pressemitteilung auch Anthropic als Partner für Helios. Details zum Abkommen stehen im Beitrag AMD und Anthropic: 2 Gigawatt GPUs.

Fazit

Venice bringt mehr Kerne, mehr Speicherbandbreite und PCIe Gen 6 in einen Sockel. Wer Server plant, bekommt mit der Roadmap bis 2030 einen Rahmen für Beschaffungsentscheidungen. Die Leistungsangaben stammen jedoch vom Hersteller, deshalb lohnt es sich, unabhängige Tests abzuwarten.

Quellen: AMD Investor Relations, StorageReview. Foto: longTermHolder / Pixabay. Stand: 23. Juli 2026.

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