Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

AWS M9g: Graviton5-Instanzen jetzt auch in Frankfurt

Blog · 10.06.2026
BLG-1242-ch-de

AWS hat die EC2-Instanzfamilien M9g und M9gd mit dem Prozessor Graviton5 am 10. Juni 2026 allgemein verfügbar gemacht. Laut AWS liefern sie bis zu 25 % mehr Rechenleistung als M8g und M8gd und laufen als erste auf der formal verifizierten Nitro Isolation Engine. Der Start erfolgt in N. Virginia, Ohio, Oregon und Frankfurt. Der Beitrag fasst Leistung, Technik und die nächsten Schritte für Admins zusammen.

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Graviton5 in Frankfurt
bis 25 % schneller
Foto: Leonhard_Niederwimmer / Pixabay

AWS hat die Instanzfamilien M9g und M9gd allgemein verfügbar gemacht. Sie laufen auf dem Prozessor Graviton5 und stehen auch in der Region Frankfurt bereit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Graviton5 bringt laut AWS bis zu 25 % mehr Rechenleistung als die Vorgänger M8g und M8gd. Datenbanken laufen bis zu 30 % schneller, Webanwendungen und Inferenz bis zu 35 %.
  • Die M9g sind die ersten Instanzen mit der Nitro Isolation Engine. AWS bezeichnet sie als ersten formal verifizierten Cloud-Hypervisor.
  • Die M9gd bringen lokale NVMe-SSDs bis 11,4 TB mit. Gegenüber den M8gd steigen die IOPS laut AWS um 30 %.
  • Der Start gilt für N. Virginia, Ohio, Oregon und Frankfurt. Über weitere Regionen schweigt die Meldung.

AWS hat die Meldung am 10. Juni 2026 erstmals veröffentlicht und seither nicht aktualisiert.

Was Graviton5 technisch ändert

Der Chip hat 192 Kerne und spricht DDR5-8800-Speicher, laut AWS den schnellsten im Cloud-Markt. Dazu kommt Unterstützung für PCIe Gen6. Der L3-Cache ist fünfmal so gross wie bei Graviton4, und die Latenz zwischen den Kernen sinkt um 33 %.

Auch die Anbindung wächst. Die Netzwerkbandbreite liegt im Durchschnitt 15 % höher, die EBS-Bandbreite 20 %. Bei den grössten Instanzen verdoppelt sich die Netzwerkbandbreite. Mit der Instance Bandwidth Configuration lässt sich die Bandbreite zwischen Netzwerk und EBS verteilen.

Workload Vorteil gegenüber M8g/M8gd Einordnung
Gesamtleistung bis zu 25 % Herstellerangabe, der Wert hängt vom Workload ab
Datenbanken bis zu 30 % ClickHouse misst laut AWS 36 % gegenüber M8g
Webanwendungen bis zu 35 % Passt zu Microservices, Containern und Anwendungsservern
ML-Inferenz bis zu 35 % Auch für Agentic AI und EDA genannt

Isolation mit mathematischem Beweis

Die Nitro Isolation Engine soll mathematisch absichern, dass Kundenworkloads voneinander getrennt bleiben. AWS stützt sich dabei auf formale Verifikation. Für regulierte Branchen ist das ein Argument, weil sich die Trennung nicht nur testen, sondern beweisen lässt.

Kaufen kannst du die Instanzen als Savings Plans, On-Demand und Spot oder auf eigenen Hosts. Preise stehen weder in der Meldung noch im Blog.

Was Admins jetzt tun

  • Prüfe, ob deine Software und Container-Images für Arm (arm64) vorliegen.
  • Starte einen Canary-Test mit einer M9g-Instanz neben deinem bisherigen Typ und vergleiche Leistung und Kosten.
  • Rechne im AWS-Preisrechner nach, bevor du Savings Plans abschliesst.
  • Plane Frankfurt als Ziel ein, wenn Daten in der EU bleiben sollen.

Weitere AWS-Infrastruktur findest du im Beitrag zu den Outposts der zweiten Generation.

Fazit

Graviton5 liefert nach Angaben von AWS spürbar mehr Leistung und bringt eine verifizierte Isolation mit. Für Arm-fähige Workloads in der EU lohnt sich daher ein Vergleich mit dem bisherigen Instanztyp. Ein kleiner Test zeigt, wie viel von den Herstellerwerten bei dir ankommt.

Quellen: AWS What's New, AWS News Blog. Foto: Leonhard_Niederwimmer / Pixabay. Stand: 10. Juni 2026.

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