AWS hat am 10. September 2026 die zweite Generation von Outposts als einzelnes, in sich geschlossenes 42U-Rack vorgestellt. Es bietet bis zu 2688 vCPU und 100 TB EBS-Speicher mit aktuellen x86-Instanzen. Zielgruppe sind Standorte, die Daten lokal verarbeiten müssen und wenig Platz haben. Der Beitrag nennt die Eckdaten, die Einsatzfälle und die Fragen, die vor einer Bestellung zu klären sind.

AWS Outposts gibt es in der zweiten Generation als einzelnes 42U-Rack. Es bringt Rechnen, Speicher und Netzwerk in einer kompakten Einheit an Standorte mit wenig Platz.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Rack ist eine geschlossene 42U-Einheit. Rechnen, Speicher und Netzwerk stecken in einem Gehäuse.
- Es bietet bis zu 2688 vCPU und 100 TB EBS-Speicher. Dazu kommen aktuelle x86-Instanzen der Familien M, C und R.
- Die APIs bleiben dieselben. Konsole, Automatisierung, Governance und Sicherheitskontrollen entsprechen denen der grösseren Outposts.
- Zielgruppe sind Standorte mit Auflagen und wenig Platz. AWS nennt Fertigung und Gaming.
AWS Outposts: Was das Rack bietet
Outposts bringt AWS-Infrastruktur in dein eigenes Rechenzentrum oder an einen Produktionsstandort. Neben mehreren Racks gibt es nun ein einzelnes. Die neue Variante fasst alles in einem 42U-Rack zusammen. AWS beschreibt sie als in sich geschlossen, mit Rechnen, Speicher und Netzwerk in einer Einheit.
Dabei nennt die Meldung folgende Eckdaten:
| Merkmal | Angabe | Bemerkung |
|---|---|---|
| Bauform | Ein 42U-Rack | Rechnen, Speicher, Netzwerk integriert |
| Rechenleistung | Bis zu 2688 vCPU | Obergrenze, nicht die Grundausstattung |
| Speicher | 100 TB Amazon EBS | Blockspeicher für die Instanzen |
| Instanzen | M7i, M8i, C7i, C8i, R7i, R8i | Dazu Varianten mit beschleunigtem Netzwerk |
Wofür es gedacht ist
AWS richtet das Angebot an Organisationen, die Daten lokal halten oder mit sehr kurzer Antwortzeit verarbeiten müssen. Als Beispiele nennt die Meldung Fertigung und Gaming an Orten mit wenig Stellfläche. Für Firmen in der Schweiz kommt die Frage der Datenresidenz hinzu. Ob das Rack deine Vorgaben erfüllt, prüfst du mit dem Datenschutz und mit AWS.
Zudem gilt: Einzelrack und mehrere Racks bieten laut AWS dieselben APIs, dieselbe Konsole, dieselbe Automatisierung und dieselben Sicherheitskontrollen wie die Region. Ein Team, das Outposts schon kennt, muss also kaum Neues lernen.
Was vor der Bestellung zu klären ist
Die Meldung nennt weder Preise noch Strom- und Kühlungsbedarf noch Lieferländer. Diese Angaben stehen in den Outposts-FAQs, auf die AWS verweist. Kläre sie, bevor du planst.
- Prüfe Platz, Stromanschluss und Kühlung am Standort.
- Frage nach Verfügbarkeit in deinem Land.
- Rechne die Kosten gegen eine Region mit schneller Anbindung.
Eine Einordnung zum Ausbau von Rechenzentren liefert der Beitrag zu Microsofts Maia-Chips.
AWS hat die Meldung erstmals am 10. September 2026 veröffentlicht. Eine spätere Aktualisierung nennt die Seite nicht.
Fazit
Das Einzelrack senkt die Einstiegshürde für Outposts an engen Standorten. Die Eckdaten sind stark, die offenen Fragen zu Preis und Betrieb bleiben. Hole dir vor der Entscheidung ein Angebot und prüfe Strom, Kühlung und Verfügbarkeit.
Quellen: AWS What's New, AWS Weekly Roundup. Foto: Schäferle / Pixabay. Stand: 10. September 2026.
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