Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

AWS Outposts: zweite Generation als einzelnes 42U-Rack

Blog · 10.09.2026
BLG-1319-ch-de

AWS hat am 10. September 2026 die zweite Generation von Outposts als einzelnes, in sich geschlossenes 42U-Rack vorgestellt. Es bietet bis zu 2688 vCPU und 100 TB EBS-Speicher mit aktuellen x86-Instanzen. Zielgruppe sind Standorte, die Daten lokal verarbeiten müssen und wenig Platz haben. Der Beitrag nennt die Eckdaten, die Einsatzfälle und die Fragen, die vor einer Bestellung zu klären sind.

Symbolfoto zum Artikel „AWS Outposts: zweite Generation als einzelnes 42U-Rack“ (server, space, the server room)
Outposts im Einzelrack
für enge Standorte
Foto: Schäferle / Pixabay

AWS Outposts gibt es in der zweiten Generation als einzelnes 42U-Rack. Es bringt Rechnen, Speicher und Netzwerk in einer kompakten Einheit an Standorte mit wenig Platz.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Rack ist eine geschlossene 42U-Einheit. Rechnen, Speicher und Netzwerk stecken in einem Gehäuse.
  • Es bietet bis zu 2688 vCPU und 100 TB EBS-Speicher. Dazu kommen aktuelle x86-Instanzen der Familien M, C und R.
  • Die APIs bleiben dieselben. Konsole, Automatisierung, Governance und Sicherheitskontrollen entsprechen denen der grösseren Outposts.
  • Zielgruppe sind Standorte mit Auflagen und wenig Platz. AWS nennt Fertigung und Gaming.

AWS Outposts: Was das Rack bietet

Outposts bringt AWS-Infrastruktur in dein eigenes Rechenzentrum oder an einen Produktionsstandort. Neben mehreren Racks gibt es nun ein einzelnes. Die neue Variante fasst alles in einem 42U-Rack zusammen. AWS beschreibt sie als in sich geschlossen, mit Rechnen, Speicher und Netzwerk in einer Einheit.

Dabei nennt die Meldung folgende Eckdaten:

Merkmal Angabe Bemerkung
Bauform Ein 42U-Rack Rechnen, Speicher, Netzwerk integriert
Rechenleistung Bis zu 2688 vCPU Obergrenze, nicht die Grundausstattung
Speicher 100 TB Amazon EBS Blockspeicher für die Instanzen
Instanzen M7i, M8i, C7i, C8i, R7i, R8i Dazu Varianten mit beschleunigtem Netzwerk

Wofür es gedacht ist

AWS richtet das Angebot an Organisationen, die Daten lokal halten oder mit sehr kurzer Antwortzeit verarbeiten müssen. Als Beispiele nennt die Meldung Fertigung und Gaming an Orten mit wenig Stellfläche. Für Firmen in der Schweiz kommt die Frage der Datenresidenz hinzu. Ob das Rack deine Vorgaben erfüllt, prüfst du mit dem Datenschutz und mit AWS.

Zudem gilt: Einzelrack und mehrere Racks bieten laut AWS dieselben APIs, dieselbe Konsole, dieselbe Automatisierung und dieselben Sicherheitskontrollen wie die Region. Ein Team, das Outposts schon kennt, muss also kaum Neues lernen.

Was vor der Bestellung zu klären ist

Die Meldung nennt weder Preise noch Strom- und Kühlungsbedarf noch Lieferländer. Diese Angaben stehen in den Outposts-FAQs, auf die AWS verweist. Kläre sie, bevor du planst.

  • Prüfe Platz, Stromanschluss und Kühlung am Standort.
  • Frage nach Verfügbarkeit in deinem Land.
  • Rechne die Kosten gegen eine Region mit schneller Anbindung.

Eine Einordnung zum Ausbau von Rechenzentren liefert der Beitrag zu Microsofts Maia-Chips.

AWS hat die Meldung erstmals am 10. September 2026 veröffentlicht. Eine spätere Aktualisierung nennt die Seite nicht.

Fazit

Das Einzelrack senkt die Einstiegshürde für Outposts an engen Standorten. Die Eckdaten sind stark, die offenen Fragen zu Preis und Betrieb bleiben. Hole dir vor der Entscheidung ein Angebot und prüfe Strom, Kühlung und Verfügbarkeit.

Quellen: AWS What's New, AWS Weekly Roundup. Foto: Schäferle / Pixabay. Stand: 10. September 2026.

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