Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

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Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

MikroTik RouterOS: sechs Lücken, zwei bereits ausgenutzt

Blog · 10.09.2026
BLG-1322-ch-de

CERT Polska hat am 5. September 2026 sechs Schwachstellen in MikroTik RouterOS beschrieben. Am 10. September nahm die US-Behörde CISA CVE-2026-67277 und CVE-2026-86060 in ihren Katalog ausgenutzter Lücken auf. Der Artikel zeigt, welche Versionen betroffen sind, warum 7.23.4 und 7.24.2 für eine Lücke nicht genügen, und was Admins sofort tun.

Symbolfoto zum Artikel „MikroTik RouterOS: sechs Lücken, zwei bereits ausgenutzt“ (it, switch, network)
Update reicht nicht.
Prüfe Konten und Logs.
Foto: webandi / Pixabay

Rund 122.500 MikroTik-Geräte hatten am 5. September 2026 SSH offen im Netz. Zwei von sechs RouterOS-Lücken führt die US-Behörde CISA seit dem 10. September 2026 als aktiv ausgenutzt. Wer Geräte aus dem Internet erreichbar hat, handelt jetzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei der sechs Lücken werden angegriffen. CISA hat CVE-2026-67277 und CVE-2026-86060 am 10. September 2026 in den Katalog bekannter ausgenutzter Lücken aufgenommen.
  • Ein SSH-Zugang aus dem Internet ist das Hauptrisiko. Zwei der Fehler betreffen die SSH-Anmeldung selbst, ein dritter lässt sich aus der Ferne ohne Anmeldung erreichen.
  • Die Updates 6.49.21, 7.23.4 und 7.24.2 schliessen die meisten Lücken. Für CVE-2026-67278 braucht es 7.23.6 beziehungsweise 7.24.3.
  • Ein Update repariert keinen bereits übernommenen Router. Prüfe zusätzlich Benutzer und Logs.

Was CERT Polska beschreibt

CERT Polska hat die Lücken am 5. September 2026 veröffentlicht und seither nicht aktualisiert. Die Liste umfasst diese Fehler:

Kennung Bereich Wirkung Bemerkung
CVE-2026-67276 SSH Anmeldung mit gefälschter Signatur Der RSA-Schlüssel wird unvollständig geprüft
CVE-2026-67277 Bandbreitentest Auslesen von Kernel-Speicher, Absturz Läuft vor der Anmeldung
CVE-2026-67278 TLS und SSH Fälschen von Zertifikaten Fix erst in 7.23.6 und 7.24.3 vollständig
CVE-2026-67279 SSH Dateien anlegen und überschreiben Möglich ohne Anmeldung
CVE-2026-67281 WebFig Lesen von Dateien mit Root-Rechten Ohne Anmeldung erreichbar
CVE-2026-86060 SSH Rechteausweitung über Benutzernamen Von CISA als ausgenutzt geführt

Quelle: CERT Polska, Beschreibung der sechs Kennungen. Eine CVSS-Bewertung nennt die Meldung nicht.

Was bereits ausgenutzt wird

BleepingComputer berichtete am 7. September 2026 über eine Angriffskette namens "MikroTrick". Sie verbindet laut Bericht die Kennungen 67276, 86060 und 67277. Nach den Angaben waren am 5. September rund 122.500 MikroTik-Geräte mit offener SSH-Schnittstelle sichtbar.

Dabei nennt der Bericht konkrete Spuren eines Einbruchs:

  • Anmeldefehler im Log mit dem Benutzernamen "-2"
  • Konten mit dem Namen "ops" und hohen Rechten
  • Zugriffe von den Adressen 82.192.72.4 und 103.102.31.18

Das kanadische Cyber Centre bestätigte am 10. September 2026, dass CISA 67277 und 86060 an diesem Tag in ihren Katalog aufgenommen hat. Als Frist setzt CISA für US-Behörden den 13. September.

Welche RouterOS-Version du brauchst

Für 6.x nennt CERT Polska 6.49.21, für die Reihe 7.0 bis 7.23 die Version 7.23.4 und für 7.24 die Version 7.24.2. Zudem ist 7.25 Beta 3 eine korrigierte Entwicklungsversion. Dabei bleibt eine Lücke offen: Laut CERT Polska war der Fix für CVE-2026-67278 in 7.23.4 und 7.24.2 unvollständig. Deshalb gehören Long-term-Geräte mindestens auf 7.23.6 und Stable-Geräte auf 7.24.3.

Sicherheit: Was Admins jetzt tun

  1. Aktualisiere alle Geräte auf 6.49.21, 7.23.6 oder 7.24.3.
  2. Beschränke SSH und WebFig auf vertrauenswürdige Netze. Ist ein Update nicht sofort möglich, sperre den Zugriff von aussen.
  3. Suche in den Logs nach Anmeldeversuchen mit dem Benutzernamen "-2" und nach unbekannten Konten wie "ops".
  4. Setze ein verdächtiges Gerät auf Werkseinstellungen zurück und baue die Konfiguration neu auf. So rät es BleepingComputer.

Ein ähnliches Muster zeigt der Beitrag zu einer aktiv ausgenutzten SharePoint-Lücke: Gepatcht heisst nicht automatisch sauber.

Fazit

Zwei von sechs Lücken sind im Angriffseinsatz, und der Weg führt über SSH. Entscheidend ist die richtige Version: 7.23.4 und 7.24.2 reichen für CVE-2026-67278 nicht. Wer nach dem Update zusätzlich Logs und Benutzer prüft, erkennt einen schon erfolgten Einbruch.

Quellen: CERT Polska, Canadian Centre for Cyber Security, CISA-Katalog bekannter ausgenutzter Lücken, BleepingComputer. Foto: webandi / Pixabay. Stand: 10. September 2026.

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