n8n hat am 7. Juli 2026 Version 2.30.0 veröffentlicht. Die Microsoft-Nodes für Teams, Excel und To Do unterstützen jetzt Service-Principal-Authentifizierung (app-only). Zudem gibt es Zertifikatsanmeldung für die Credentials Microsoft Entra Service Principal und Microsoft OAuth2. Damit lassen sich Automationen ohne Benutzerkonto und ohne Client-Secret betreiben. Der Artikel erklärt Nutzen und Einrichtung und nennt weitere Neuerungen des Releases.

Automationen für Microsoft 365 brauchen kein persönliches Konto mehr. Mit n8n 2.30 melden sich Teams-, Excel- und To-Do-Nodes als Anwendung an, auf Wunsch mit Zertifikat.
Das Wichtigste in Kürze
- Teams, Excel und To Do unterstützen App-only-Anmeldung. Die Nodes nutzen einen Service Principal statt eines Benutzerkontos.
- Zertifikate ersetzen das Client-Secret. Das gilt für die Credentials Microsoft Entra Service Principal und Microsoft OAuth2.
- n8n 2.30.0 ist seit dem 7. Juli 2026 verfügbar. Es bringt weitere Neuerungen für Webhooks, Kafka und die Public API.
- Plane die Berechtigungen vor dem Umstieg. Ein Service Principal hat eigene Rechte, die du bewusst festlegst.
Warum App-only mit Service Principal wichtig ist
Viele Workflows laufen bisher unter dem Konto einer Person. Wechselt die Person die Rolle oder verlässt sie die Firma, steht die Automation still. Mit einem Service Principal gehört der Zugriff zur Anwendung. Die Berechtigungen legt ein Administrator in Entra fest, und der Workflow hängt an keiner einzelnen Person.
Laut den Release Notes von n8n 2.30.0 gilt das für drei Nodes: Microsoft Excel, Microsoft Teams und Microsoft To Do.
Zertifikat statt Secret
Zusätzlich gibt es für zwei Credential-Typen eine Zertifikatsanmeldung: „Microsoft Entra Service Principal“ und „Microsoft OAuth2“. Die n8n-Dokumentation nennt als Grund, dass die Sicherheitsrichtlinie mancher Organisationen Klartext-Secrets nicht erlaubt.
| Neuerung | Wo | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Service-Principal-Anmeldung (app-only) | Excel, Teams, To Do | Kein persönliches Konto für den Workflow |
| Zertifikatsanmeldung | Entra Service Principal | Kein Client-Secret im Credential |
| Zertifikatsanmeldung | Microsoft OAuth2 | Gleiche Option für OAuth2-Credentials |
Zusammenfassung der Release Notes von n8n 2.30.0 vom 7. Juli 2026.
Weitere Neuerungen in 2.30
Das Release bringt mehr als Microsoft-Themen. Es führt die Umgebungsvariable N8N_WEBHOOK_URL für Produktions- und Test-Webhooks zusammen, ergänzt die Public API um Endpunkte für Testläufe und den Export von Projekten und unterstützt mTLS mit Client-Zertifikaten bei Kafka. Zudem gibt es Verbesserungen am KI-Assistenten und an Data Tables sowie Fehlerbehebungen für OAuth und Digest-Authentifizierung.
Was Admins jetzt tun
Lege in Entra eine App-Registrierung für n8n an und vergib nur die nötigen Anwendungsberechtigungen. Beachte, dass ein Anwendungszugriff eine andere Reichweite haben kann als ein einzelnes Konto. Beschränke ihn deshalb so weit wie möglich.
Danach stellst du einen Testworkflow auf die neue Anmeldung um und prüfst, ob alle Aktionen funktionieren. Wer Microsoft 365 auch für KI-Agenten öffnet, liest dazu den Artikel zum MCP-Server für Microsoft 365.
Zeitplan der Quelle
n8n hat die Version am 7. Juli 2026 veröffentlicht. Die Quelle nennt kein späteres Update. Der Stand dieses Beitrags ist damit der 7. Juli 2026.
Fazit
n8n 2.30 trennt Microsoft-Automationen von persönlichen Konten und erlaubt Zertifikate statt Secrets. Das erhöht die Betriebssicherheit und erleichtert Audits. Stelle zuerst einen unkritischen Workflow um und erweitere erst danach.
Quellen: n8n 2.30.0 auf GitHub, n8n-Dokumentation: Microsoft-Credentials. Foto: herbert2512 / Pixabay. Stand: 7. Juli 2026.
Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
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