Microsoft erinnert in der Meldung MC1469564 vom 9. September 2026 daran, dass Publisher am 1. Oktober 2026 aus Microsoft-365-Abos verschwindet. Der Support für die Dauerlizenz endet am 13. Oktober mit Office LTSC 2021. Der Artikel zeigt, wo .pub-Dateien liegen, welche Ziele Microsoft empfiehlt und welche Schritte vor dem Stichtag nötig sind.

In drei Wochen öffnet Microsoft 365 keine .pub-Dokumente mehr. Eine Meldung im Message Center erinnert daran und nennt zwei Stichtage: den 1. und den 13. Oktober 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Publisher ist ab dem 1. Oktober 2026 nicht mehr Teil von Microsoft 365. Abonnenten können Dateien im .pub-Format dann nicht mehr öffnen oder bearbeiten.
- Die Dauerlizenz verliert am 13. Oktober 2026 ihren Herstellersupport. An diesem Tag läuft Office LTSC 2021 aus.
- Bis zum 1. Oktober bleibt das Programm unverändert. Du hast also noch Zeit, Bestände zu sichern.
- Microsoft nennt Word, PowerPoint und Microsoft Create als Ersatz. Reine Ansichtsdateien speicherst du als PDF.
Was die Meldung sagt
Microsoft hat MC1469564 am 9. September 2026 veröffentlicht, ohne später etwas zu ändern. Der Beitrag erinnert an die ältere Ankündigung MC716267, die erstmals am 15. Februar 2024 erschien und am 11. November 2025 überarbeitet wurde. Dort stand noch der 13. Oktober 2026 als gemeinsamer Termin. Die neue Meldung trennt jetzt die Abonnenten vom Einmalkauf.
Dabei ist der Eintrag als Rückzug markiert, mit Wirkung für Admins und Nutzer. Einen Rollout gibt es nicht, und Compliance-Folgen sieht Microsoft keine.
| Stichtag | Betroffen | Folge |
|---|---|---|
| 1. Oktober 2026 | Microsoft-365-Abonnenten | Publisher ist nicht mehr verfügbar, das Format .pub lässt sich nicht mehr öffnen oder bearbeiten |
| 13. Oktober 2026 | Office LTSC 2021 | Der Herstellersupport für die Dauerlizenz endet |
Quelle: Message Center MC1469564.
Was Publisher ersetzt
Als typische Fälle führt Microsoft Markenmaterial, Etiketten, Briefumschläge, Kalender, Visitenkarten und Flyer an. Diese Aufgaben übernehmen künftig Word, PowerPoint und die Vorlagen von Microsoft Create. Betroffen sind alle Organisationen, in denen Nutzer Publisher einsetzen oder .pub-Material aufbewahren, das nach dem 1. Oktober noch gebraucht wird.
Was Admins jetzt tun
- Suche auf Dateiservern, in OneDrive und in SharePoint nach der Endung .pub.
- Frage bei den Fachbereichen nach, welche Bestände noch gebraucht werden.
- Speichere Material, das nur gelesen, geteilt oder gedruckt wird, als PDF.
- Überführe Vorlagen, die weiter bearbeitet werden, nach Word oder PowerPoint, solange Publisher noch läuft.
- Passe Prozesse an, die auf Publisher-Vorlagen beruhen, und informiere die Nutzer vorab.
Deshalb zählt die Reihenfolge: Konvertiere zuerst, solange das Programm vorhanden ist. Wie solche Fristen im Alltag aussehen, zeigt auch der Beitrag zur Änderung bei Entra SSPR.
Fazit
Die Frist ist kurz, der Aufwand überschaubar: finden, sortieren, konvertieren. Was nur im Archiv liegt, sichert sich als PDF. Alles, was weiter in Bearbeitung bleibt, gehört vor dem 1. Oktober nach Word oder PowerPoint.
Quellen: Microsoft 365 Message Center MC1469564, Message Center MC716267, PupuWeb. Foto: ClickerHappy / Pixabay. Stand: 9. September 2026.
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