Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

Zimbra-Lücke CVE-2026-73570 wird aktiv angegriffen

Blog · 20.08.2026
BLG-1300-ch-de

Laut BleepingComputer vom 20. August 2026 wird die Command-Injection CVE-2026-73570 in Zimbra Collaboration Suite aktiv ausgenutzt. CERT Polska hat die Angriffe am 19. August bestätigt. Betroffen sind Server mit aktivierten SNMP-Benachrichtigungen, die Korrektur steckt in Version 10.1.20 vom 20. Juli. Shadowserver zählt über 12.100 öffentlich erreichbare Server. Admins sollten patchen und nach Spuren suchen.

Symbolfoto zum Artikel „Zimbra-Lücke CVE-2026-73570 wird aktiv angegriffen“ (cyber security, internet security, hacking)
Zimbra wird angegriffen
Jetzt auf 10.1.20 patchen
Foto: TheDigitalArtist / Pixabay

Die Lücke CVE-2026-73570 in der Zimbra Collaboration Suite wird nach Angaben von CERT Polska bereits ausgenutzt. Wer Zimbra mit SNMP-Benachrichtigungen betreibt und Version 10.1.20 noch nicht eingespielt hat, sollte sofort handeln.

Das Wichtigste in Kürze

  • Angreifer führen ohne Anmeldung Betriebssystembefehle aus. Sie senden dafür präparierte SMTP-Anfragen, die im SNMP-Benachrichtigungsteil nicht sauber geprüft werden.
  • Die Befehle laufen als Benutzer zimbra. Der Angreifer erhält damit die Rechte des Zimbra-Dienstkontos.
  • Der Fix steckt in Version 10.1.20 vom 20. Juli 2026. Betroffen sind nur Server mit aktivierten SNMP-Benachrichtigungen.
  • Shadowserver zählt über 12.100 öffentlich erreichbare Zimbra-Server. Davon stehen 4.382 in Europa.

Was bei Zimbra bekannt ist

BleepingComputer hat die Meldung am 20. August 2026 um 05:46 Uhr UTC veröffentlicht. Ein späteres Update nennt der Beitrag nicht. Danach hat CERT Polska die aktive Ausnutzung am 19. August 2026 bestätigt.

Dabei ist die Ursache eine unzureichend geprüfte Eingabe bei der Verarbeitung von SNMP-Benachrichtigungen. Ein Angreifer ohne Anmeldung kann dadurch über manipulierte SMTP-Anfragen Betriebssystembefehle auslösen. Nach Darstellung von GridinSoft braucht es dafür das optionale Paket zimbra-snmp und aktivierte SNMP-Benachrichtigungen.

Frage Antwort Was du daraus ableitest
Wer ist betroffen? Version vor 10.1.20 mit aktiven SNMP-Benachrichtigungen Prüfe zuerst, ob SNMP bei dir überhaupt läuft
Wo liegt der Fix? Zimbra 10.1.20 vom 20. Juli 2026 Aktualisiere auf diese oder eine neuere Version
Wer greift an? Laut CERT Polska bestätigt seit dem 19. August Gehe von echten Angriffen aus
Wie viele Server sind offen? Über 12.100 weltweit, davon 4.382 in Europa Viele Instanzen sind aus dem Internet erreichbar

Dabei nennt Shadowserver weder den Patchstand noch, ob Honeypots mitzählen. Die Zahl zeigt also die Angriffsfläche und nicht die Zahl verwundbarer Systeme.

Was Admins jetzt tun

Deshalb empfiehlt CERT Polska, Zimbra sofort zu aktualisieren und zugleich nach Spuren zu suchen. Eine Aktualisierung entfernt nach GridinSoft keine Persistenz, die vor dem Patch eingerichtet wurde.

  • Aktualisiere auf Zimbra 10.1.20 oder neuer.
  • Prüfe die Logs auf auffällige Neustarts von Zimbra-Diensten.
  • Suche in /opt/zimbra/jetty/webapps/, /opt/zimbra/jetty_base/webapps/ und /tmp/ nach Dateien, die der Benutzer zimbra in den letzten 30 Tagen angelegt hat.
  • Prüfe, ob zimbra-snmp installiert ist und SNMP-Benachrichtigungen aktiv sind. Sind sie unnötig, schalte sie ab.

Eine ähnliche Lage mit ausgenutzter Lücke und bereits vorhandenem Patch beschreibt der Beitrag zu N-able N-central.

Fazit

Der Fix für CVE-2026-73570 liegt seit dem 20. Juli vor, die Angriffe laufen seit Mitte August. Patche Zimbra, prüfe deine SNMP-Konfiguration und suche in den genannten Verzeichnissen nach Spuren.

Quellen: BleepingComputer, GridinSoft. Foto: TheDigitalArtist / Pixabay. Stand: 20. August 2026.

Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von · So arbeitet die Redaktion

Änderungshistorie

  • — Artikel veröffentlicht.