Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

Zwei Macs mit einer Tastatur bedienen: zwei Wege im Vergleich

Blog · 23.10.2026
BLG-1423-ch-de

Zwei Macs lassen sich mit einer Tastatur und einer Maus bedienen. Die universelle Steuerung (Universal Control) lässt den Zeiger über den Bildschirmrand auf den zweiten Rechner wandern, jedes Gerät zeigt seinen eigenen Bildschirm. Die Bildschirmfreigabe zeigt den zweiten Rechner dagegen als Fenster auf dem ersten. Der Artikel nennt die Voraussetzungen laut Apple Support, zeigt das Einschalten der beiden Wege in den Systemeinstellungen und erklärt den Hochleistungsmodus der Bildschirmfreigabe: Er braucht Apple-Chips auf beiden Seiten, macOS Sonoma 14 oder neuer und ein schnelles Netzwerk.

Symbolfoto zum Artikel „Zwei Macs mit einer Tastatur bedienen: zwei Wege im Vergleich“ (laptop, mockup, graphics tablet, tablet)
Zwei Macs.
Eine Tastatur.
Foto: lukasbieri / Pixabay

Zwei Macs, zwei Bildschirme und nur eine Tastatur auf dem Tisch: Apple bietet dafür zwei Funktionen. Die eine lässt den Zeiger zwischen den Rechnern wandern, die andere holt den zweiten Mac in ein Fenster. Der Artikel erklärt, wann welche passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die universelle Steuerung kommt ohne Fenster aus. Jeder Mac bleibt auf seinem eigenen Bildschirm, du schiebst den Zeiger über den Rand.
  • Die Bildschirmfreigabe öffnet den zweiten Mac in einem Fenster. Du steuerst ihn darin wie das eigene Gerät.
  • Die universelle Steuerung setzt denselben Apple Account voraus. Dazu kommen WLAN, Bluetooth und Handoff auf beiden Macs.
  • Der Hochleistungsmodus ist eine Option der Bildschirmfreigabe. Er läuft nur mit Apple-Chip auf beiden Seiten und macOS Sonoma 14 oder neuer.
  • Beide Wege unterscheiden sich in der Verbindung. Die Bildschirmfreigabe läuft über das Netzwerk, die universelle Steuerung über die Nähe der Geräte.

Zwei Wege im Überblick

Zwei Macs, eine Tastatur
Zwei Wege im Vergleich

Universal Control

Der Zeiger wandert über den Bildschirmrand,
jeder Mac zeigt seinen eigenen Bildschirm

Mac 1
Mac 2
eine Tastatur + ein Trackpad

Dateien lassen sich zwischen den Macs ziehen

Bildschirmfreigabe

Der zweite Mac erscheint als Fenster
auf dem ersten, über das Netzwerk

Mac 1
Fenster: Mac 2über das Netzwerk

Hochleistungsmodus nur mit Apple-Chip auf beiden Seiten und macOS Sonoma 14 oder neuer

Links wandert der Zeiger zwischen zwei Displays, rechts steckt der zweite Rechner in einem Fenster.

Die Wahl hängt vom Aufbau ab. Stehen beide Macs mit eigenem Display auf dem Tisch, passt die universelle Steuerung. Sitzt einer im Nebenraum oder hängt an keinem Bildschirm, hilft die Bildschirmfreigabe.

Kriterium Universelle Steuerung Bildschirmfreigabe
Ansicht Jeder Mac zeigt seinen eigenen Bildschirm Der zweite Mac erscheint als Fenster
Verbindung Zeiger über den Bildschirmrand schieben App „Bildschirmfreigabe“ öffnen und verbinden
Voraussetzung Derselbe Apple Account, Bluetooth, WLAN, Handoff, höchstens 10 Meter Abstand Bildschirmfreigabe am Ziel-Mac eingeschaltet, Anmeldung mit Benutzername und Passwort
Dateien Objekte per Ziehen zwischen den Geräten Datei in das Freigabefenster ziehen
Zwischenablage Universelle Zwischenablage zwischen den Geräten Geteilte Zwischenablage über das Menü „Bearbeiten“

Die universelle Steuerung (Universal Control)

Damit steuerst du mit Tastatur, Maus oder Trackpad deines Macs bis zu zwei weitere Macs oder iPads. Jeder Mac behält dabei seinen eigenen Bildschirm und seine eigenen Apps. So beschreibt es der Apple-Artikel.

Voraussetzungen

Dabei gelten nach Apple diese Bedingungen:

  • macOS Monterey 12.4 oder neuer auf beiden Macs.
  • Modelle von 2016 oder später, mit Ausnahmen: Bei iMac und iMac Pro gilt 2017, dazu der iMac (Retina 5K, 27 Zoll, Ende 2015). Das MacBook Air (13 Zoll, 2017) ist ausgenommen.
  • Dieselbe Apple-Account-Anmeldung auf jedem Gerät, mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Bluetooth, WLAN und Handoff eingeschaltet, Abstand höchstens 10 Meter.
  • Der Mac darf seine Internetverbindung nicht teilen.

Die genaue Modellliste prüfst du vor dem Kauf bei Apple, denn sie kann sich mit neuen Versionen ändern.

Einschalten

Auf dem Mac öffnest du im Apple-Menü „Systemeinstellungen“ und wählst „Displays“ (die ältere Anleitung nennt den Punkt „Monitore“). Unter „Erweitert“ aktivierst du „Erlauben, dass der Zeiger und die Tastatur auf jedem Mac oder jedem iPad in der Nähe verwendet werden können“. Das gilt für beide Macs.

Zum Verbinden bewegst du den Zeiger über den Bildschirmrand in Richtung des zweiten Macs. Zunächst erscheint dort eine Kante, nach dem Durchschieben springt der Zeiger hinüber. Alternativ wählst du im Kontrollzentrum unter „Displays“ den anderen Mac bei „Tastatur und Maus verknüpfen“.

Anordnen

Dabei zählt die Lage auf dem Tisch. Stimmt die Schieberichtung nicht, ziehst du in den Systemeinstellungen unter „Displays“ und „Anordnen“ sein Symbol an die passende Stelle.

Zudem ziehst du Dateien laut Apple mit der Maus von einem Mac zum anderen. Die Funktion „Automatisch erneut mit Macs oder iPads in der Nähe verbinden“ schaltest du unter „Erweitert“ ab.

Die Bildschirmfreigabe und der Hochleistungsmodus

Sie holt den Bildschirm eines anderen Macs in ein Fenster auf deinem eigenen. Sie läuft über das Netzwerk und verlangt einen Zugang zum Ziel, etwa Benutzername und Passwort. Das beschreibt Apple in der Anleitung zum Zugriff auf einen anderen Mac.

Auf dem Ziel-Mac einschalten

Auf dem Mac, den du steuern willst, gehst du im Apple-Menü zu „Systemeinstellungen“, „Allgemein“ und „Teilen“. Dort schaltest du „Bildschirmfreigabe“ ein und legst unter „Zugriff erlauben für“ fest, wer zugreifen darf. Ist „Entfernte Verwaltung“ aktiv, kommt sie zuerst weg, denn beide Funktionen laufen laut Apple nicht gleichzeitig. Die Schritte stehen in der Anleitung zum Aktivieren.

Verbinden

Starte auf deinem Mac die App „Bildschirmfreigabe“ aus dem Ordner „/Programme/Dienstprogramme“. In der Seitenleiste wählst du „Netzwerk“, fährst mit dem Zeiger auf den Ziel-Mac und gehst auf „Verbinden“. Alternativ gibst du einen Hostnamen oder Apple Account ein. Danach folgt die Anmeldung mit Benutzername und Passwort.

Anschliessend erscheint der Dialog „Bildschirmfreigabetyp auswählen“, sofern die Hardware beide Typen erlaubt.

Standard oder Hochleistung

Der Typ „Standard“ passt Auflösung und Bildrate an die Netzwerkbedingungen an. „Hochleistung“ bietet dagegen Stereo-Audio, den HDR-VR-Modus, 4:4:4-Chroma-Subsampling, 30 oder 60 Bilder pro Sekunde und niedrige Latenz. In der deutschen Anleitung heisst er teils „Hochleistung“, teils „Hohe Leistung“. Die englische Apple-Seite zum Modus nennt diese Bedingungen:

Anforderung Wert laut Apple Was das bedeutet
Hardware Beide Macs mit Apple-Chip, macOS Sonoma 14 oder neuer Ein Intel-Mac auf einer der beiden Seiten schliesst den Modus aus
Netzwerk UDP-Ports 5900, 5901 und 5902 erreichbar Firewalls dazwischen müssen diese Ports durchlassen
Bandbreite 75 Megabit pro Sekunde für ein 4K-Display, kabelgebundenes Netz empfohlen Ein schwaches WLAN reicht für flüssiges Arbeiten nicht aus
Sitzungen Eine Hochleistungssitzung je Mac Ein zweiter Zugriff auf denselben Rechner startet nicht
Bildgrösse Höchstens 4K (3840 × 2160 Pixel oder 1920 × 1080 HiDPI) pro virtuellem Display Grössere Auflösungen sind nicht vorgesehen

Mit „Hochleistung“ legst du zusätzlich ein oder zwei virtuelle Displays fest. Meldest du dich als die Person an, die am Ziel-Mac angemeldet ist, bleiben dessen Displays laut Apple aus Datenschutzgründen dunkel.

Zwischenablage und Dateien

Während einer Sitzung tauschst du über „Bearbeiten“ > „Geteilte Zwischenablage verwenden“ Text und Bilder aus. Apple weist darauf hin, dass die universelle Zwischenablage in dieser Zeit nicht verfügbar ist. Dateien ziehst du in das Freigabefenster oder aus ihm heraus.

Welcher Weg passt zu dir

So triffst du die Wahl nach der Lage der Geräte:

  • Zwei Macs mit eigenem Display nebeneinander: universelle Steuerung. Sie braucht kein Netzwerk-Setup und keinen Fensterwechsel.
  • Ein Mac ohne Display oder im anderen Raum: Bildschirmfreigabe, bei hohem Anspruch im Hochleistungsmodus über Kabelnetz.
  • Mac und Windows-Notebook: Die universelle Steuerung kennt nur Macs und iPads. Dafür eignet sich ein KVM-Switch im Monitor, den der Artikel Zwei Rechner an einem Monitor anschliessen zeigt, oder die Software-Lösung aus dem Artikel KVM-Switch per Siri umschalten.

Stolpersteine

Fehlt die Verbindung, nennt Apple typische Ursachen: Der andere Mac schläft, die Anmeldung mit dem Apple Account fehlt, Bluetooth oder Handoff ist aus, oder die Geräte hängen in unterschiedlichen WLANs. Bei der Bildschirmfreigabe prüfst du ausserdem, ob dein Benutzerkonto bei den Zugriffsberechtigten steht.

Einordnung: Was das für Heimbüro und Firmen heisst

Mit zwei Macs am Schreibtisch sparst du eine zweite Tastatur und steckst nichts um. In Firmen ist der Apple Account der Knackpunkt, denn die universelle Steuerung verlangt denselben Account auf beiden Geräten. Bei verwalteten Firmengeräten kann das ausgeschlossen sein. Die Bildschirmfreigabe braucht dagegen offene Ports im Netz und eine Freigabe am Ziel, das sollte die IT vorher wissen. Wer Notebooks verschiedener Systeme mischt, kommt mit einem KVM-Switch weiter.

Fazit

Die universelle Steuerung eignet sich für zwei Macs nebeneinander, die Bildschirmfreigabe für Rechner im Netzwerk. Der Hochleistungsmodus lohnt sich nur mit Apple-Chip auf beiden Seiten, macOS Sonoma 14 oder neuer und einem schnellen Kabelnetz. Prüfe zuerst, ob beide Macs die Systemvoraussetzungen erfüllen, und schalte dann die Funktion ein, die zu deinem Aufbau passt.

Quellen bei Apple: Universelle Steuerung, Zugriff auf einen anderen Mac, Bildschirmfreigabe aktivieren, Bildschirmfreigabetyp, Hochleistungsmodus. Stand: 23. Oktober 2026. Die deutschen Menünamen stammen aus den Apple-Anleitungen für macOS Tahoe 26 und 27 sowie dem Support-Artikel zur universellen Steuerung.

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