Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

Microsoft Authenticator: Android-App gab Tokens an Fremde heraus

Blog · 27.10.2026
BLG-1530-ch-de

In Microsoft Authenticator für Android steckte eine Lücke mit CVSS 8,6. Eine fremde App ohne Berechtigung konnte sich als Teams ausgeben und Tokens für das Arbeitskonto holen. Microsoft hat den Fehler am 8. September 2026 behoben. Betroffen sind alle Versionen vor 6.2606.4246.

Inhalt 7 Abschnitte
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was Forscher bei Microsoft Authenticator fanden
  3. So funktionierte der Angriff
  4. Folgen für das Arbeitskonto
  5. Einordnung: Was das für Admins und Teams in der Schweiz heisst
  6. Fazit
  7. Änderungshistorie
Symbolfoto zum Artikel „Microsoft Authenticator: Android-App gab Tokens an Fremde heraus“
Android-Sicherheitslücke
Version 6.2606 prüfen
Foto: Microsoft Authenticator / jetservices.com.cn

Eine Android-App ohne jede Berechtigung konnte Tokens für Arbeitskonten abgreifen. Microsoft bewertet die Lücke mit CVSS 8,6. Betroffen ist Microsoft Authenticator vor Version 6.2606.4246.

Das Wichtigste in Kürze

  • Betroffen sind alle Versionen vor 6.2606.4246. Microsoft Authenticator für Android muss auf diesen Stand oder höher gebracht werden.
  • Eine fremde App brauchte keine Berechtigung. Sie konnte sich als Teams ausgeben und still Tokens für das Arbeitskonto holen.
  • Die Lücke trägt die Nummer CVE-2026-80097. Microsoft stuft sie mit CVSS 8,6 ein und hat einen Fix veröffentlicht.
  • Voraussetzung bleibt eine schädliche App auf dem Gerät. Jemand muss sie also erst installieren.

Was Forscher bei Microsoft Authenticator fanden

Das Sicherheitsteam der Firma Enclave hat den Fehler gefunden. Ofek Levin, Forscher im Fellowship-Programm des Teams, beschreibt ihn in einem Bericht auf dem Enclave-Blog. Das Fachportal Help Net Security hat die Meldung am 27. Oktober 2026 veröffentlicht. Microsoft hat die Lücke am 8. September 2026 mit einem Fix geschlossen.

Die App zeigt nicht nur sechsstellige Codes an. Auf Android arbeitet sie auch als Vermittler, im Fachjargon Broker genannt. Braucht Teams oder Outlook eine Anmeldung, fragt es bei Authenticator an. Die App liefert dann ein Token. Dieser digitale Ausweis beweist, dass du angemeldet bist.

So funktionierte der Angriff

Ein Teil von Authenticator liess sich von jeder App auf dem Gerät öffnen. Bei einer Anfrage prüfte die App nicht, wer wirklich fragte. Sie vertraute den Angaben der anfragenden App.

Daher konnte eine Schad-App behaupten, sie sei Teams, und bekam die Tokens von Teams. Authenticator führte zwar eine Prüfung durch. Diese verglich die Angaben der Anfrage mit der echten Teams-App auf dem Handy. Solche Angaben kann aber jede App auslesen und kopieren.

Damit war die Prüfung leicht zu umgehen. Authenticator wusste, welche App wirklich anfragte. Diese Information floss aber nicht in die Entscheidung ein.

Folgen für das Arbeitskonto

Im Test war ein Arbeitskonto in Authenticator angemeldet. Die Test-App der Forscher erhielt damit Tokens mit weitreichenden Rechten. Der Angriff lief ohne Abfrage und ohne Warnung. Das Opfer sah nichts.

Wer einen eigenen Passkey zum Konto hinzufügen kann, behält den Zugang sogar nach dem Löschen der Schad-App. Die Lücke hat aber eine Grenze: Ohne schädliche App auf dem Gerät klappt der Angriff nicht.

Kennzahl Wert Bedeutung
Kennung
CVE-2026-80097
Offizielle Nummer der Lücke
Bewertung
CVSS 8,6
Hohe Schwere laut Microsoft
Verwundbare Versionen
vor 6.2606.4246
Ältere Stände gelten als verwundbar
Fix veröffentlicht
8. September 2026
Das Update liegt seit diesem Datum vor
Voraussetzung
Schad-App auf dem Gerät
Jemand muss sie erst installieren

Einordnung: Was das für Admins und Teams in der Schweiz heisst

Wer Android-Geräte mit Arbeitskonten betreibt, prüft jetzt die Version von Authenticator. Gesucht wird ein Stand ab 6.2606.4246. Ältere Versionen gelten laut Quelle als verwundbar. Der Fix ist seit dem 8. September 2026 verfügbar, gehandelt werden sollte also umgehend. Kosten nennen die Quellen keine. Das Update selbst kostet nichts. Wer private Apps auf Firmengeräten zulässt, trägt das grössere Risiko, weil der Angriff eine installierte Schad-App voraussetzt.

Fazit

Die Lücke ist behoben, der Fix liegt seit dem 8. September 2026 bereit. Öffne die App auf deinem Android-Gerät und prüfe, ob die Version mindestens 6.2606.4246 lautet. Ist sie älter, aktualisiere sie. Admins kontrollieren dasselbe für alle verwalteten Geräte. Weitere Details liefert die Meldung von Help Net Security.

Quellen: Help Net Security. Foto: Microsoft Authenticator / jetservices.com.cn. Stand: 27. Oktober 2026.

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Änderungshistorie

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