Die Lead Maintainer von MCP haben am 22. August 2026 eine neue Roadmap mit fünf Schwerpunkten veröffentlicht: Server-Events und Tasks, einheitlicher HTTP-Transport, Agenten-Identität mit DPoP und Workload Identity Federation, verbesserte Primitiven und bessere SDKs. Einen Termin für die nächste Spezifikation nennt der Beitrag nicht. Für Unternehmen ist vor allem die Identitätslinie wichtig.

Die Maintainer des Model Context Protocol haben am 22. August 2026 eine Roadmap veröffentlicht. Sie baut auf der Spezifikation vom 28. Juli 2026 auf und nennt fünf Schwerpunkte, darunter die Identität von Agenten.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Roadmap hat fünf Schwerpunkte. Dazu zählen Server-Events, ein einheitlicher HTTP-Transport und Agenten-Identität.
- Für Agenten sind DPoP und Workload Identity Federation vorgesehen. Auch ein standardisierter Tausch von Tokens gehört dazu.
- Einen Termin für die nächste Spezifikation gibt es nicht. Der Beitrag spricht von "der nächsten Spezifikation und darüber hinaus".
- Die Roadmap beschreibt Richtungen und keine fertigen Funktionen. Betreiber können jetzt planen, müssen aber nichts umstellen.
MCP: Die fünf Schwerpunkte
Der Beitrag "The New MCP Roadmap" stammt von den Lead Maintainern David Soria Parra und Den Delimarsky. Er erschien am 22. August 2026 im MCP-Blog. Ein späteres Update nennt die Seite nicht.
| Schwerpunkt | Inhalt | Was das für dich bedeutet |
|---|---|---|
| Agentische Nachrichten | Von Servern ausgelöste Ereignisse (Webhooks, Kanäle), Reifung der Tasks-Erweiterung | Clients müssen weniger auf Ergebnisse abfragen |
| HTTP-Transport | Einheitliche Transporte, Streamable HTTP auch für lokale Server über stdio | Weniger Varianten beim Betrieb und bei der Fehlersuche |
| Identität und Sicherheit | DPoP, Workload Identity Federation, Tokenaustausch, Abstimmung mit OAuth-Gremien und WIMSE | Agenten sollen sich besser ausweisen können |
| Primitiven | Einheitliches Format für Tool-Ergebnisse, schrittweise Entdeckung von Tools | Grosse Tool-Kataloge bleiben handhabbar |
| SDK-Erlebnis | Bessere Ergonomie, Konformität, Dokumentation | Weniger Eigenbau in den SDKs |
Warum die Identität für Unternehmen zählt
Dabei nennen die Maintainer zwei Verfahren: Demonstrating Proof of Possession (DPoP) und Workload Identity Federation. Mit ihnen sollen sich Agenten ausweisen und Aufgaben weitergeben. Dazu kommen ein standardisierter Tokenaustausch und die Abstimmung mit OAuth-Gremien und der WIMSE-Gruppe. Steht heute ein langlebiger Schlüssel in einer Konfigurationsdatei, wird so eine kontrollierte Identität denkbar. Das ist eine Folgerung. Eine Frist für den Abschied vom Schlüssel nennt der Beitrag nicht.
Zudem hat schon die Fassung vom 28. Juli 2026 den Weg bereitet. Laut Changelog entfallen darin die Sitzungen auf Protokollebene, und Tasks wandern in eine offizielle Erweiterung. Die dynamische Client-Registrierung (RFC 7591) gilt als veraltet. Empfohlen werden Client-ID-Metadaten-Dokumente. Warum öffentliche Verzeichnisse allein kein Vertrauen schaffen, zeigt der Beitrag MCP-Register ohne Governance.
Was Teams jetzt tun
- Inventarisiere deine MCP-Server und kläre, welche langlebigen Tokens in Konfigurationen stehen.
- Frage deinen Identitätsanbieter, ob er Workload Identity Federation oder Tokenaustausch bietet.
- Beobachte die Entwürfe zu Tasks und Server-Events, bevor du eigene Lösungen für Rückrufe baust.
Fazit
Die Roadmap zeigt, dass MCP für den Unternehmensbetrieb reifen soll. Termine fehlen, die Richtung ist klar. Räume langlebige Tokens in deinen MCP-Konfigurationen früh auf.
Quellen: MCP-Blog, MCP-Spezifikation 2026-07-28. Foto: geralt / Pixabay. Stand: 22. August 2026.
Recherche und Entwurf KI-gestützt, geprüft und freigegeben von Andreas Brauckmann · So arbeitet die Redaktion
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