Certified Cloud Developer


Seit meinem Einstieg in die Softwareentwicklung in den 80er-Jahren habe ich mich kontinuierlich in der jeweils aktuellen Technologie bewegt: von Assembler über C++ und Lisp/Common Lisp in den 1980er-Jahren, gefolgt von Java und Python in den 1990er-Jahren, später C# und .NET. Seit 2024 widme ich mich verstärkt wieder der Softwareentwicklung, nun im Kontext von KI-gestützten Systemen.

Als Anthropic-Certified Claude Developer setze ich moderne KI-Entwicklungsmethoden produktiv ein: Aufgaben, die früher Wochen an Entwicklungszeit beansprucht hätten, lassen sich heute in Stunden umsetzen. Aktuelles Beispiel ist Kontor, eine von mir entwickelte Handelsoberfläche mit Claude-API-Anbindung und einem eigenständigen Trader-Agent für KI-gestützte Marktanalyse, inklusive eines öffentlichen Wirtschaftskalenders mit allen Terminen.

Engineering is a Passion


Als System-Engineer (MCITP, CCP-V und AI Fluency & Claude Expert) betreue ich Netzwerkinfrastrukturen, führe Planungen durch, schule Mitarbeiter und führe Migrationen von Netzwerk, Server- als auch Client Infrastrukturen bis zum mittleren Enterprise Umfeld durch. Mein Aufgabengebiet umfasste der IT Support von mittelständischen Unternehmen als auch die Umsetzung von Projekten in Server und Clientnetzwerken unter den Betriebssystemen Microsoft, Mac OS und Linux resp. den Hypervisoren VMware, Hyper V und Citrix.

Mein Knowhow und Wissen sammelte ich in Projekten im Bereich öffentlicher und privater Auftraggeber.

 

AWS übernimmt DuckLabs, DuckDB bleibt unter MIT-Lizenz

Blog · 26.08.2026
BLG-1302-ch-de

Amazon hat am 26. August 2026 die Übernahme von DuckLabs aus Amsterdam vereinbart, der Firma hinter der analytischen Datenbank DuckDB. Das Open-Source-Projekt wird nicht gekauft: Es bleibt unter MIT-Lizenz bei der unabhängigen DuckDB Foundation. Kaufpreis und Abschlussdatum nennt Amazon nicht genau. Für bestehende Nutzer ändert sich bis zum Abschluss nichts.

Symbolfoto zum Artikel „AWS übernimmt DuckLabs, DuckDB bleibt unter MIT-Lizenz“ (technology, servers, server)
Der Code bleibt frei.
Das Team zieht um.
Foto: heladodementa / Pixabay

Amazon kauft die Firma hinter der Analysedatenbank DuckDB, den Code aber nicht: Er bleibt Open Source und liegt weiter bei einer unabhängigen Stiftung.

Das Wichtigste in Kürze

  • DuckDB bleibt unter der MIT-Lizenz. Das Open-Source-Projekt wird nicht erworben und bleibt bei der gemeinnützigen DuckDB Foundation.
  • Für bestehende Nutzer ändert sich bis zum Abschluss nichts. Der Abschluss steht laut Amazon kurz bevor.
  • Das Kernteam zieht zu AWS. Die beiden Gründer Hannes Mühleisen und Mark Raasveldt leiten die technische Entwicklung weiter.
  • Einen Kaufpreis nennt Amazon nicht. Das gilt auch für den genauen Abschlusstermin.

Was Amazon angekündigt hat

Amazon hat die Übernahme am 26. August 2026 bekannt gegeben und die Meldung am selben Tag veröffentlicht. Die Quelle nennt kein späteres Update. AWS hat eine definitive Vereinbarung mit DuckLabs geschlossen, einer Firma aus Amsterdam. Der Abschluss steht noch unter üblichen Bedingungen. Nach Angaben von Amazon arbeiten beide Seiten seit 2024 zusammen.

Zudem wechselt mit dem Abschluss das DuckLabs-Team zu AWS. Mühleisen und Raasveldt haben DuckDB geschaffen und DuckLabs mitgegründet. Sie bleiben in leitenden Rollen und steuern weiter die technische Entwicklung des Open-Source-Projekts.

Was gleich bleibt

Dabei zählt für Nutzer vor allem: Der Code gehört nicht Amazon. Die DuckDB Foundation, eine gemeinnützige Stiftung, bleibt Verwalterin des Projekts. Die Lizenz ist weiter die MIT-Lizenz. Damit darfst du DuckDB wie bisher kostenlos nutzen, einbetten und weitergeben.

Laut SiliconANGLE bleiben auch die Begleitprojekte DuckLake und Quack frei nutzbar. Diese Angabe stammt aus der Berichterstattung, in Amazons Meldung steht sie nicht.

Frage Antwort laut Quellen Einordnung
Wem gehört DuckDB? Weiter der unabhängigen Stiftung Der Code wird nicht verkauft
Welche Lizenz gilt? MIT, unverändert Nutzung und Einbettung bleiben frei
Wer entwickelt weiter? Mühleisen und Raasveldt Das Kernteam bleibt zusammen
Wann ist Abschluss? Amazon: in Kürze, SiliconANGLE: September Der genaue Termin ist offen

Was AWS damit vorhat

Dazu sagt Andy Warfield, Vice President und Distinguished Engineer bei Amazon, in der Meldung, man bringe das Beste von DuckLabs und AWS für Kunden zusammen. Analysen sollen schneller, einfacher und günstiger werden.

Daneben nennt SiliconANGLE konkrete Pläne: eine Unterstützung für Amazon S3 Tables und eingebettete Analysen in Amazon SageMaker Lakehouse. Zudem soll AWS ein Technical Advisory Board in der Stiftung sowie ein Ökosystem für signierte Erweiterungen von Drittanbietern finanzieren. DuckLabs verdiente bisher an kommerziellen Supportverträgen.

Was Teams jetzt tun

Deshalb gibt es für den Betrieb keinen Handlungsdruck. Sinnvoll sind drei Schritte:

  • Halte fest, wo DuckDB in deinen Pipelines, Notebooks oder Anwendungen läuft.
  • Beobachte, wie sich Lizenz- und Roadmap-Hinweise der Stiftung entwickeln.
  • Prüfe, ob du Erweiterungen von Drittanbietern nutzt, die künftig signiert sein sollen.

Wer Datenverarbeitung auf AWS betreibt, findet weitere Neuerungen im Beitrag zu Lambda Managed Instances mit 90 Minuten Laufzeit.

Fazit

Die Übernahme betrifft die Firma, nicht das Projekt. DuckDB bleibt MIT-lizenziert und bei seiner Stiftung. Offen sind Preis und Abschlusstermin, und wie eng AWS die Datenbank in eigene Dienste einbindet.

Quellen: About Amazon, SiliconANGLE. Foto: heladodementa / Pixabay. Stand: 26. August 2026.

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