Dieses Kapitel deckt den Prüfungsbereich „Tool Design & MCP Integration“ ab (18 % der CCAR-F). Werkzeuge sind die Schnittstelle zwischen Modell und Aussenwelt; schlecht beschriebene Werkzeuge führen zu falschen Aufrufen.
Nach dem Kapitel kannst du
tool_choice einordnen und Werkzeuge auf Agenten verteilen,isError: true, damit das Modell sie sieht und darauf reagieren kann. Nützlich ist eine Kategorie (vorübergehend, ungültige Eingabe, fehlende Berechtigung), die Angabe, ob ein neuer Versuch sinnvoll ist, und eine lesbare Beschreibung.tool_choice steuert den Zwang. auto lässt Claude entscheiden, any verlangt irgendein Werkzeug, tool ein bestimmtes, none verbietet Werkzeuge. Nicht jedes Modell erlaubt any und tool; bei den aktuellen Modellen Opus 5.5, Sonnet 5.5 und Fable 5.1 führen sie zu einem Fehler. Stattdessen nutzt du auto mit striktem Werkzeuggebrauch oder strukturierte Ausgaben.local, Standard), für das ganze Team über die Datei .mcp.json im Projekt (project) oder für alle deine Projekte (user). In .mcp.json kannst du Umgebungsvariablen einsetzen (${NAME}, auch mit Vorgabewert), damit keine Zugangsdaten im Repository stehen.Vergleiche zwei Beschreibungen desselben Werkzeugs: „Holt den Aktienkurs.“ und „Liefert den letzten Handelspreis in US-Dollar für ein Börsenkürzel eines an einer grossen US-Börse gehandelten Unternehmens. Verwende es bei Fragen nach dem aktuellen Kurs. Es liefert keine weiteren Kennzahlen.“ Die zweite sagt, wann, wofür und wo die Grenze liegt. Für Werkzeuge mit verschachtelten Eingaben kannst du zusätzlich Beispieleingaben (input_examples) hinterlegen, die zum Schema passen müssen.
Mehrere Dienste im selben Agenten brauchen Namensräume im Namen (zum Beispiel Dienst und Aktion). Ein sehr allgemeines Werkzeug mit unscharfem Zweck teilst du in zielgenaue Werkzeuge mit klaren Ein- und Ausgaben auf. Benenne es nach dem, was es tatsächlich tut, nicht nach dem, was es theoretisch könnte.
Mit strict: true an einem Werkzeug werden die Eingaben gegen das Schema geprüft. So stellst du sicher, dass Claude Pflichtfelder und Typen einhält. Das ändert nichts daran, ob der Inhalt sinnvoll ist: Die Syntax ist garantiert, die Semantik nicht.
Du fügst einen Server per Befehl hinzu (entfernt: Transport http und Adresse; lokal: Befehl nach einem Doppelstrich) und verwaltest ihn mit claude mcp list, get und remove. Innerhalb einer Sitzung zeigt /mcp den Zustand. MCP-Werkzeuge erscheinen im Namensschema mcp__<server>__<aktion>; darauf kannst du in Hooks und Berechtigungen zielen. MCP kennt Werkzeuge (Aktionen, vom Modell ausgelöst) und Ressourcen (bereitgestellte Daten und Inhalte).
suche_dokument und suche_inhalt, mit je einem Satz Beschreibung. Er wählt zufällig. Was änderst du, in welcher Reihenfolge?isError: true tragen und Fehlerart, Wiederholbarkeit und eine lesbare Erklärung nennen..mcp.json einbinden und das Passwort per Umgebungsvariable (${NAME}) einsetzen; jede Person setzt den Wert in der eigenen Umgebung.Titelbild: stevepb auf Pixabay (Pixabay Content License).
Danke für die Rückmeldung.
CCAR-F Kapitel 1: Agentenarchitektur und Orchestrierung
CCAR-F Kapitel 3: Claude Code konfigurieren und im Team nutzen
CCAR-F Kapitel 4: Prompts und strukturierte Ausgabe
CCAR-F Kapitel 5: Kontext und Zuverlässigkeit
CCAR-F: Lernpfad in fünf Kapiteln
ESXi 8: Host-Konfiguration sichern und wiederherstellen
SQL Server 2025: Edition-Upgrade und Upgrade-Pfade
SQL Server Express: Backup einrichten
Trainer-Agent bauen: mit Claude lernen, auch am Handy